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Wie moderne künstliche Gelenke bei Arthrose an Hüfte und Knie eingesetzt werden können, ist Thema eines kostenlosen Patientenvortrags im St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg. Chefarzt Prof. Dr. med. Jörn Zwingmann und Oberarzt Andreas Fischer informieren am Montag, 21. September, ab 18 Uhr über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten.

Der Vortrag mit dem Titel „Moderner Gelenkersatz bei Arthrose an Hüfte und Knie“ findet in der Aula des St. Elisabethen-Klinikums statt und ist Teil der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Gesundheit“ der Oberschwabenklinik. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Dabei geht es unter anderem um die Entstehung und Symptome von Arthrose sowie um die Frage, wann konservative Behandlungsmethoden ausreichen und wann ein künstliches Gelenk sinnvoll sein kann. Vorgestellt werden sowohl nicht-operative Therapien als auch moderne Verfahren der Endoprothetik.
Ein Schwerpunkt liegt auf der minimalinvasiven Hüftoperation mit der sogenannten AMIS-Methode. Dabei sollen Muskeln und Sehnen möglichst geschont werden. Außerdem wird die navigierte Knieendoprothetik vorgestellt, bei der computergestützte Systeme eine präzise und möglichst knochensparende Implantation ermöglichen.
Die Referenten erklären zudem die Unterschiede zwischen verschiedenen Knieprothesen, darunter Schlittenprothese, Oberflächenersatz und gekoppelte Prothesen. Auch die Sicherheit rund um einen Gelenkersatz wird thematisiert. Durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche wie Orthopädie, Anästhesie und Intensivmedizin sollen auch Patientinnen und Patienten mit Vorerkrankungen umfassend betreut werden.
Geschrieben von: Leon Dauter