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Eine 29-jährige Wanderin aus Deutschland hat in der Nacht zum Sonntag einen Einsatz der Bergrettung am Vorarlberger Gipfel der Mondspitze (Österreich) ausgelöst. Die Frau hatte ihre Tour unzureichend ausgerüstet angetreten und konnte nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr selbst absteigen.

Die Wanderin war mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Vorarlberg gereist und gegen 14 Uhr vom Wanderparkplatz Tschengla am Bürserberg aufgebrochen. Nach rund sechs Stunden erreichte sie gegen 20 Uhr den Gipfel der Mondspitze, wo sie den Sonnenuntergang abwartete.
Als es dunkel wurde, saß die 29-Jährige jedoch fest. Da sie keine Taschenlampe oder andere Lichtquelle dabeihatte, war ein sicherer Abstieg nicht mehr möglich. Um 22.33 Uhr setzte sie über den Notruf 112 einen Hilferuf ab.
Einsatzkräfte der Bergrettung stiegen zum Gipfel auf und erreichten die Frau kurz vor Mitternacht. Sie war unverletzt, allerdings lediglich mit kurzer Hose und Straßenschuhen unterwegs. Die Einsatzkräfte brachten die Wanderin anschließend zu Fuß und mit einem Einsatzfahrzeug sicher ins Tal.
Geschrieben von: Redaktion
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