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Aktuelles

Nilkrokodil „Elinor“ zieht von der Schweiz ins Allgäu

today4. September 2026

Hintergrund
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Das Nilkrokodil „Elinor“ ist aus der Schweiz in den Reptilienzoo Füssen umgezogen. Weil ihr bisheriges Gehege zu klein wurde, soll im Allgäu eine neue Anlage für sie entstehen. Zunächst bleibt Elinor drei Wochen in Quarantäne, danach soll sie für Besucher zu sehen sein.

Symbolbild: Krokodil/ Foto: Pixabay

Ein ungewöhnlicher Neuzugang im Reptilienzoo Füssen: Das rund 1,20 Meter lange Nilkrokodil „Elinor“ ist aus der Schweiz ins Allgäu umgezogen. Im Bioparc Genève war das Gehege für das Tier zu klein geworden.

Elinor ist im Januar 2022 aus einem südafrikanischen Ei geschlüpft und war bislang das einzige Krokodil im Kanton Genf. In Füssen soll für sie eine neue Anlage entstehen, die später auch genug Platz für ein ausgewachsenes Nilkrokodil bietet.

Krokodil per Hand eingefangen

Der Umzug war eine besondere Herausforderung. Zunächst wurde das Wasser aus dem bisherigen Gehege abgelassen. Anschließend fingen der Direktor des Bioparc Genève und ein Mitarbeiter Elinor von Hand ein. Einer kümmerte sich um Maul und Vorderbeine, der andere um Hinterbeine und Schwanz. Danach wurde das Tier in eine abgedunkelte Transportbox geschoben.

Damit Elinor die Fahrt gut übersteht, bekam sie bereits drei Tage vor dem Transport nichts mehr zu fressen. Die rund 1,20 Meter lange Krokodildame wurde anschließend vom Genfer Zoodirektor persönlich mit dem Auto nach Füssen gebracht.

Erst Quarantäne, dann Kennenlernen

In ihrer neuen Heimat muss sich Elinor zunächst drei Wochen lang in Quarantäne eingewöhnen. Danach soll sie auch für die Zoogäste zu sehen sein. Schrittweise soll geprüft werden, mit welchen Krokodilen sie sich verträgt. Über sogenannte Schmusegitter können sich die Tiere zunächst langsam kennenlernen.

Elinor ist künftig das einzige Nilkrokodil im Reptilienzoo Füssen. Dort leben unter anderem bereits Alligatoren, afrikanische Stumpfkrokodile und Kaimane.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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