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Ein 70-jähriger Mann ist Opfer eines sogenannten „Love-Scamming“-Betrugs geworden. Wie die Polizei mitteilt, lernte der Geschädigte über eine Social-Media-Plattform eine vermeintliche Soldatin der Bundeswehr kennen, die sich angeblich im Auslandseinsatz befand.

Im Laufe des Kontakts baute die unbekannte Täterin gezielt Vertrauen zu dem Mann auf. Anfangs bat sie lediglich um kleinere Geldbeträge in Form von Geschenkgutscheinen. Später forderte der Betrüger den Geschädigten dazu auf, ein Konto zu eröffnen.
Nachdem der Mann das Konto eingerichtet und sensible Kreditkartendaten übermittelt hatte, kam es zu zwei unberechtigten Abbuchungen. Erst durch einen Hinweis seiner Hausbank bemerkte der 70-Jährige den Betrug.
Dem Geschädigten entstand laut Polizei ein Vermögensschaden im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizeiinspektion Immenstadt hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor sogenannten „Love-Scamming“-Fällen im Internet. Betrüger bauen dabei über längere Zeit emotionale Bindungen auf, um anschließend Geld oder sensible Daten von ihren Opfern zu erhalten.
Geschrieben von: Leon Dauter