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Panorama

Legauer Näherinnen spenden Herzkissen für die Palliativstation in Memmingen

today23. Juni 2026

Hintergrund
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Eine besondere Spende hat die Palliativstation des Klinikums Memmingen erhalten: Ehrenamtliche Näherinnen des Gebetskreises Legau haben zahlreiche handgefertigte Herzkissen übergeben, die schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen Trost und Geborgenheit schenken sollen.

Bei der Übergabe der handgenähten Herzkissen auf der Palliativstation des Klinikums (von links): Palliativ-Care-Fachkraft Lydia Beck, die ehrenamtliche Näherin Marika Schneider vom Gebetskreis Legau, die onkologische Fachkrankenschwester Christine Wierl und Näherin Cornelia Reisle. Foto: Klinikum Memmingen

Die Kissen werden von den Frauen aus Legau in liebevoller Handarbeit aus bunten Baumwollstoffen gefertigt. Jedes einzelne ist ein Unikat. Die größeren Herzkissen sind für die Patientinnen und Patienten der Palliativstation in Memmingen bestimmt. Kleinere Kissen aus dem gleichen Stoff erhalten die Angehörigen als Symbol der Verbundenheit und Erinnerung.

„Wir möchten den Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen auf ihrem schweren Weg zeigen, dass sie nicht allein sind und an sie gedacht wird“, erklären die ehrenamtlichen Näherinnen des Gebetskreises Legau.

Neben ihrer symbolischen Bedeutung haben die Kissen auch einen praktischen Nutzen. Durch ihre besondere Form können sie Arme oder den Nacken im Bett stützen und so Druckstellen sowie Schmerzen lindern.

Stationsleiterin Ines Rudolf von der Palliativstation des Klinikums Memmingen bedankte sich für die Spende. „In einer Lebensphase, die von Abschied und schweren Stunden geprägt ist, bieten die weichen Kissen etwas zum Festhalten“, so Rudolf. Das gesamte Team freue sich über die Unterstützung und das Engagement der Näherinnen aus Legau.

Die Herzkissen sollen den Betroffenen und ihren Familien in einer schwierigen Zeit Trost spenden und zeigen, dass sie nicht allein sind.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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