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Wirtschaft

Klinikum Memmingen erhält zweiten OP-Roboter – eine Million Euro Spende von Unternehmen Reck

today30. Oktober 2026

Hintergrund
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Das Klinikum Memmingen hat seine Kapazitäten in der roboter-assistierten Chirurgie erweitert. Die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie hat im Oktober einen weiteren OP-Roboter des Typs Da Vinci in Betrieb genommen. Möglich wurde die Anschaffung durch eine Spende in Höhe von einer Million Euro des Medizintechnik-Unternehmens Reck-Technik aus dem Landkreis Biberach.

Chefarzt Prof. Dr. Carsten Gutt mit Team vor der Konsole des Da Vinci Operationsroboters

Mit dem zusätzlichen Robotersystem sollen künftig noch mehr Patientinnen und Patienten von minimal-invasiven Eingriffen profitieren. Dabei können Operationen besonders präzise und schonend durchgeführt werden. Am Klinikum Memmingen kommt die Technik bereits seit mehreren Jahren zum Einsatz. Schwerpunkte sind neben urologischen Eingriffen vor allem Operationen am Dick- und Enddarm, an der Speiseröhre sowie an der Bauchspeicheldrüse.

Chefarzt Professor Dr. Carsten Gutt sieht in der Erweiterung einen wichtigen Schritt für die Patientenversorgung. Durch das zusätzliche System könne die Kapazität deutlich erhöht und eine zeitnahe Behandlung ermöglicht werden. Außerdem soll die schnelle Erholung nach roboter-assistierten Eingriffen im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie weiter untersucht werden.

Auch die geschäftsführende Gesellschafterin des Unternehmens Reck-Technik, Christine Reck, betont den gesellschaftlichen Nutzen der Spende. Neben der verbesserten medizinischen Versorgung soll der neue OP-Roboter auch die wissenschaftliche Arbeit am Klinikum unterstützen.

Nach Angaben des Klinikums sollen künftig jährlich bis zu 500 bauchchirurgische Eingriffe mit der modernen Robotertechnik durchgeführt werden. Reck-Technik ist seit mehr als 50 Jahren Hersteller medizinischer Bewegungstherapiegeräte der Marke MOTOmed und international in diesem Bereich tätig.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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