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Bei einer Hochwasserschutzübung an der Iller in Kempten hat der städtische Betriebshof den Ernstfall trainiert. Sieben Hochwassertore können mit insgesamt 40 Balkenelementen verschlossen werden, um die Bevölkerung vor Überschwemmungen zu schützen.

Starkregen und Hochwasser können auch in Kempten zunehmend zur Gefahr werden. Damit die Stadt im Ernstfall schnell reagieren und die Bevölkerung vor Überschwemmungen schützen kann, hat der städtische Betriebshof jetzt eine Hochwasserschutzübung an der Iller durchgeführt.
Entlang der Iller gibt es insgesamt sieben Hochwassertore, die im Ernstfall mit Balkenelementen verschlossen werden. Sie befinden sich unter anderem im Bereich der Feuerwehr, am Weidacher Weg, am Friedhof und am Augartenweg. Ab Meldestufe 2 werden die Absperrvorrichtungen vorbereitet. Je nach Entwicklung des Hochwassers werden sie ab Meldestufe 3 oder 4 eingebaut.
Für den Aufbau sind sechs Mitarbeiter der Stadtgärtnerei zuständig. Insgesamt müssen 40 Balkenelemente in die sieben Tore eingesetzt, verschraubt und gesichert werden. Je nach Standort kommen zusätzlich Sandsäcke zum Abdichten oder Beschweren der Konstruktion zum Einsatz.
Die Abläufe sind genau festgelegt und werden bei der Übung Schritt für Schritt trainiert. So sollen die Mitarbeiter im Hochwasserfall schnell und effektiv handeln können. Gerade angesichts häufiger werdender Starkregenereignisse soll damit der Schutz der Kemptener Bevölkerung verbessert werden.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Ernstfall Hochwasserschutz Kempten Übung