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Rathaus

Kempten erhält für Jugendprojekt Bayerischen Demografiepreis

today25. April 2022

Hintergrund
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Im September 2021 hat das Staatsministerium der Finanzen und für Heimat erstmals den mit instesamt 15.000 Euro dotierten Bayerischen Demografiepreis ausgelobt. In drei Kategorien wurden nun am heutigen Montag vier Preisträger ausgezeichnet – darunter die Stadt Kempten im Allgäu für ihr Projekt "Der Kemptener Weg der Jugendbeteiligung".

Die Preisträger – welche mit ihren Demografieprojekten positiv zur Entwicklung der Bevölkerungsstruktur vor Ort beitragen – wurden durch eine Jury ausgewählt, die aus Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, des Bayerischen Jugendrings, der LandesSeniorenVertretung Bayern e.V., der Wissenschaft, des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales sowie des Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat besteht. Eine Neuauflage des Demografiepreises für 2022 ist geplant.

In der Kategorie „Meine.Heimat.Lebensqualität“ wurde unter anderem Kempten ausgezeichnet. Der Stadt Kempten sind die Belange von jungen Menschen ein großes Anliegen. Im Projekt „Der Kemptener Weg der Jugendbeteiligung“ werden Jugendliche in städtische Vorhaben und Planungen über verschiedenste Anlaufstellen, eine Jugendkommission und eine digitale Beteiligungsplattform bedarfsgerecht miteinbezogen. Die Stadt Kempten bietet ein breitgefächertes Angebot, in dem sich junge Menschen für Themen, die ihnen wichtig sind, stark machen und sich für das Gemeinwohl engagieren können. „Der Kemptener Weg der Jugendbeteiligung“ stärkt nicht nur die demokratischen Strukturen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort, sondern zeigt vorbildlich ein konstruktives Zusammenwirken aller Generationen auf. Als Preisträger des „Bayerischen Demografiepreises 2021“ erhält die Stadt Kempten eine Prämie von 2.000 Euro.

„Die demografischen Veränderungen sind eine große Herausforderung für uns alle. Mit ihren Projekten und ihrem Engagement tragen die Gewinner des neuen Bayerischen Demografiepreises tatkräftig dazu bei, den demografischen Wandel in Bayern zukunftssicher zu gestalten und die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu steigern. Das Heimatministerium zeichnet besondere Ideen und Projekte mit insgesamt 15.000 Euro aus und macht sie damit auch für andere als Vorbild sichtbar“, betonte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der erstmaligen Verleihung des neuen „Bayerischen Demografiepreises“ in Nürnberg. „Es macht mich stolz, wie unsere Bürgerinnen und Bürger zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen gemeinsam an einem Strang ziehen und somit unsere Heimat Bayern stärken und fit für die Zukunft machen“, so Füracker weiter.

Weitere Preisträger sind: 

  • Kategorie „Meine.Heimat.Zukunftssicher“: Das Projekt „Lebendige Nachbarschaft“ der LeNa Bayreuth GbR. Seit 2019 arbeiten Seniorinnen und Senioren in Bayreuth an ihrem Wohngruppenprojekt. In einem barrierefreien Neubau am Stuckberg entsteht eine selbstbestimmte und eigenverantwortliche Senioren-WG. 
  • Kategorie „Meine.Heimat.Arbeit&Familie“: Der Landkreis Haßberge bietet seit 2019 mit dem Programm „Jobentdecker“ für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende regelmäßig ein umfassendes Praktikumsprogramm in Zusammenarbeit mit örtlichen Betrieben an. Die Teilnehmer lernen dabei vier verschiedene Berufe kennen, berichten anschließend in den Sozialen Medien und bewerben somit den Arbeitsraum Haßberge. Das Praktikumsprogramm für Jugendliche und regionale Unternehmen ist ein besonderes Beispiel für Ideenreichtum und zielgruppenorientierte Maßnahmen, um dem demografischen Wandel vor Ort aktiv zu begegnen. 
  • Kategorie „Meine.Heimat.Lebensqualität“: Die LachfALTen gUG in Bad Kissingen bringt gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner „Freundeskreis Menschen treffen Menschen“ mit dem Projekt „Lindensingen“ Seniorinnen und Senioren zusammen und lässt sie so am sozialen Leben teilhaben. Pandemiebedingt haben die Organisatoren Freilufttreffen organisiert. Seit Juni 2021 kommen daher alle drei Wochen Seniorinnen und Senioren im Innenhof der alten Saline in Bad Kissingen zusammen, um unter einer alten Linde gemeinsam alte Volksweisen und volkstümliche Lieder zu singen. 
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Geschrieben von: Redaktion

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