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Aktuelles

Karpfensaison startet: Karpfenproduktion in Bayern geht zurück

today31. August 2026

Hintergrund
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In Bayern startet im September die traditionelle Karpfensaison. 2025 wurden rund 1.672 Tonnen Karpfen produziert – 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Insgesamt stieg die Speisefischproduktion dagegen um 2,7 Prozent auf rund 5.046 Tonnen. Besonders stark legte die Regenbogenforelle mit einem Plus von 7,4 Prozent zu. Das Unterallgäu ist mit rund 540 Tonnen Speisefisch der produktionsstärkste Landkreis Bayerns.

Symbolbild: Fischen – Angel/ Foto: Pixabay

Mit dem September beginnt traditionell die Karpfensaison in Bayern. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Statistik des Bayerischen Landesamts für Statistik: Die Karpfenproduktion ist 2025 zurückgegangen. Insgesamt wurden rund 1.672 Tonnen Karpfen erzeugt – 2,5 Prozent beziehungsweise 43 Tonnen weniger als im Vorjahr.

Insgesamt produzierten die bayerischen Aquakulturbetriebe 2025 rund 5.046 Tonnen Speisefisch. Das sind 2,7 Prozent mehr als 2024. Der Karpfen bleibt mit einem Anteil von 33,1 Prozent trotzdem die wichtigste Fischart in der bayerischen Aquakultur. Auf Platz zwei liegt die Regenbogenforelle mit 1.440 Tonnen. Ihre Produktion stieg innerhalb eines Jahres um 7,4 Prozent.

Besonders viele Karpfen kommen aus Mittelfranken: Dort wurden 821 Tonnen erzeugt – knapp die Hälfte der bayerischen Gesamtproduktion. Bei der Regenbogenforelle liegt dagegen Oberbayern vorne, gefolgt von Schwaben.

Auch für das Allgäu ist die Fischproduktion relevant: Im Unterallgäu wurden 2025 rund 540 Tonnen Speisefisch erzeugt. Damit ist der Landkreis bayernweit Spitzenreiter. Rund 329 Tonnen davon entfielen auf die Regenbogenforelle.

Langfristig geht die Karpfenproduktion allerdings deutlich zurück. Seit 2015 ist die erzeugte Menge um 12,9 Prozent gesunken. Die Regenbogenforelle verzeichnet im selben Zeitraum ein Minus von 7,8 Prozent. Deutlich beliebter beziehungsweise erfolgreicher in der Produktion ist dagegen der Elsässer Saibling: Seine Menge stieg innerhalb von zehn Jahren um mehr als 42 Prozent.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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