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Am Gaisalpsee im Allgäu hat die Polizei sechs junge Männer gestellt, die im Verdacht stehen, mehrere Verstöße begangen zu haben. An einer Berghütte entstand ein Sachschaden von rund 6.000 Euro. Zudem wurden Wildcamping, mögliche Wildfischerei und Müllablagerungen festgestellt. Die Ermittlungen laufen.

Nach dem Aufbruch einer Berghütte am Gaisalpsee im Allgäu hat die Polizei sechs junge Männer gestellt. Die Gruppe im Alter von 18 bis 25 Jahren mit deutscher und ukrainischer Staatsangehörigkeit steht im Verdacht, mehrere Verstöße im geschützten Alpengebiet begangen zu haben.
Am Dienstagmorgen war bei der Polizeistation Oberstdorf der Einbruch in die Hütte gemeldet worden. Zudem wurden verdächtige Personen in der Nähe des Tatorts gemeldet. Daraufhin rückten Beamte der Polizei Sonthofen sowie Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe Allgäu in das Gebiet aus.
Die Verdächtigen hatten sich zunächst abseits des Weges versteckt, konnten jedoch schließlich gestellt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht unter anderem der Verdacht auf Wildfischerei, unerlaubtes Campieren sowie das Hinterlassen von Müll in der Natur.
Ob die festgestellten Personen auch für den Aufbruch der Hütte verantwortlich sind, ist Gegenstand der Ermittlungen. An der Hütte entstand ein Sachschaden von rund 6.000 Euro.
Die Polizei kündigte an, aufgrund vermehrter Meldungen über Wildcamping und Sachbeschädigungen in den kommenden Wochen verstärkt Kontrollen im Bereich der Allgäuer Alpen durchzuführen.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Aufbruch Polizei Zeugen