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Nach wechselhaftem Wetter kommt die große Hitze: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Donnerstag, 18. Juni, eine Hitzewarnung unter anderem für Memmingen und den Landkreis Lindau herausgegeben. Auch im übrigen Allgäu steigen die Temperaturen deutlich an. Erwartet werden die bislang heißesten Tage des Jahres mit hoher Wärmebelastung. Der DWD rät, ausreichend zu trinken, direkte Mittagshitze zu meiden und Wohnungen möglichst kühl zu halten. Besonders ältere Menschen und gesundheitlich gefährdete Personen sollten vorsichtig sein.

Nach wechselhaftem Wetter mit Regen und Schauern steht Deutschland ein deutlicher Wetterumschwung bevor: Eine kräftige Hitzewelle rollt an. Auch das Allgäu ist betroffen – der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für erste Regionen bereits amtliche Hitzewarnungen herausgegeben.
Besonders im Blick stehen am Donnerstag, 18. Juni, die tieferen Lagen der Region. Für die Stadt Memmingen sowie den Landkreis Lindau am Bodensee gilt eine Hitzewarnung des DWD. Dort kann die Wärmebelastung zeitweise besonders hoch ausfallen. Auch in anderen Teilen des Allgäus werden hochsommerliche Temperaturen erwartet, wobei die Höhenlagen rund um das Oberallgäu etwas geringere Werte erreichen können.
Die Hitzewelle bringt voraussichtlich die bislang heißesten Tage des Jahres. Deutschlandweit hat der DWD Hitzewarnungen für mehrere Regionen ausgesprochen – darunter Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, das Saarland sowie Teile Bayerns, Hessens und Nordrhein-Westfalens. Die Warnungen gelten am Donnerstag zunächst für den Zeitraum von 11 bis 19 Uhr.
Eine Hitzewelle ist nicht einheitlich definiert. Der DWD spricht von einer Hitzewelle, wenn eine mehrtägige Phase mit ungewöhnlich hoher Wärmebelastung auftritt. Entscheidend sind dabei nicht nur die gemessenen Temperaturen, sondern auch Faktoren wie Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und die gefühlte Temperatur.
Besonders gefährdet durch starke Hitze sind ältere Menschen, Kinder und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Die hohe Wärmebelastung kann den Körper deutlich beanspruchen.
Der DWD empfiehlt, ausreichend zu trinken und auf leichte Kost zu achten. Direkte Sonne und die größte Hitze zwischen Mittag und Nachmittag sollten möglichst vermieden werden. Außerdem sollten Wohnräume möglichst kühl gehalten und der Körper regelmäßig abgekühlt werden.
Auch im Allgäu gilt: Aktivitäten im Freien – etwa Wanderungen oder Radtouren – sollten an die Hitze angepasst werden. In den Bergen kommt zusätzlich die Gefahr von späteren Wärmegewittern hinzu.
Bereits am Mittwoch kletterten die Temperaturen im Süden Deutschlands vielerorts über die 30-Grad-Marke. In Südbaden wurden Werte von mehr als 32 Grad gemessen. Der bisherige Temperaturrekord des Jahres liegt jedoch höher: Am 26. Mai wurden in Waghäusel-Kirrlach (Baden-Württemberg) 33,4 Grad registriert.
Von historischen Rekorden ist die aktuelle Hitzewelle noch entfernt. Der bundesweite Temperaturhöchstwert liegt bei 41,2 Grad – gemessen am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl.
Für das Allgäu heißt es in den kommenden Tagen: Sonne, Hitze und schwüle Luft bestimmen das Wetter. Die Warnlage des DWD sollte weiter verfolgt werden, denn weitere Landkreise könnten bei anhaltend hohen Temperaturen hinzukommen.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Deutscher Wetterdienst Hitze Trinken Warnung