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Aktuelles

Halbzeit im klimatologischen Winter im Allgäu: zu warm oder zu kalt?

today22. Januar 2026

Hintergrund
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Der klimatologische Winter beginnt – rein statistisch – am 1. Dezember und endet am 28. Februar. Damit ist jetzt Halbzeit. Zeit also für eine erste Bilanz für das Allgäu, den Bodenseeraum, das Kleinwalsertal und Tannheimer Tal: War der Winter bisher eher zu warm oder zu kalt?

Herrliches Winterwonderland / Foto: Thomas Häuslinger

Zwar gab es bereits einige eisige Tage mit Tiefstwerten von etwa –5 Grad in Lindau bis hin zu –17 Grad in Oberstdorf, doch insgesamt fällt die bisherige Winterbilanz eher durchschnittlich bis leicht zu mild aus. Die strengen Frostperioden blieben bislang die Ausnahme.

Fast schon in Vergessenheit geraten sind die sehr milden Phasen mit Temperaturen von 11 Grad im Alpental bis sogar 16 Grad – Werte, die eher an den Frühling als an den Winter erinnern.

Auffällig ist vor allem die große Trockenheit. Besonders im Flachland fiel bisher deutlich zu wenig Niederschlag: Zwischen 20 Millimetern im Unterland und 140 Millimetern in Balderschwang wurden bislang gemessen. Selbst der Schneefall konnte das Defizit nicht ausgleichen. Zwar schneite es am 11. Januar bis in tiefe Lagen, und in Balderschwang wurden zeitweise bis zu 60 Zentimeter Schnee erreicht, doch aktuell liegen die Schneemengen nur bei etwa 30 Prozent in den Tälern und 80 Prozent in den Bergen des langjährigen Durchschnitts.

Dafür präsentierte sich der Winter bislang von seiner sonnigen Seite: Bereits 83 Sonnenstunden im Flachland und bis zu 200 Stunden in den Bergen wurden registriert – ein ungewöhnlich hoher Wert für diese Jahreszeit.

Nach den zuletzt teils föhnig-milden Tagen wird es zum kommenden Wochenende wieder kälter, und zeitweise ist mit etwas Schneefall zu rechnen. Eine markante Kälteperiode mit anhaltendem Dauerfrost ist jedoch vorerst nicht in Sicht. Der Februar könnte zwar noch winterliche Überraschungen bringen, insgesamt deutet bisher jedoch vieles auf einen eher milden und trockenen Winter hin.

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Geschrieben von: Thomas Häuslinger

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