Listeners:
Top-Hörer:
AllgäuHIT
play_arrow
AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
Die Feneberg-Metzgerei (Allgäu Fresh Foods, kurz AFF) hat ihr Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung erfolgreich abgeschlossen.

Das Kemptener Amtsgericht wird das Verfahren zum 28. Februar 2026 aufheben. Mehrheitseigner der Metzgerei ist die fränkische Kupfer-Gruppe mit 51 Prozent, die Familie Feneberg hält 49 Prozent der Anteile. Neuer alleiniger Geschäftsführer ist Maximilian Kupfer.
Die Sanierung habe AFF „optimal aufgestellt, um die Herausforderungen in einer hart umkämpften Branche zu meistern“, heißt es von den Verantwortlichen. Entscheidend für den Erfolg war das enge Zusammenspiel von Gesellschaftern, Investoren, Gläubigern und Belegschaft. Entlassungen waren im Zuge des Schutzschirmverfahrens nicht vorgesehen.
Der hochmoderne Betrieb in Kempten und Schopfloch produziert rund 2.000 Produkte in konventioneller und Bio-Qualität, darunter auch Fertigmahlzeiten, für die über 70 Feneberg-Märkte sowie externe Kunden, darunter große Discounter. Vor allem stark gestiegene Rohstoffpreise und Überkapazitäten auf dem Markt hatten das Unternehmen zuvor unter Druck gesetzt.
Mit der vollständigen Sanierung sei die Zukunft von Allgäu Fresh Foods gesichert, betonen Kupfer und Hannes Feneberg. Das Unternehmen sei nun bestens aufgestellt, um sein Portfolio weiter auszubauen und alle relevanten Wachstumsfelder zu nutzen.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Feneberg insolvenz metzgerei