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Zwei Eurofighter der deutschen Luftwaffe waren am Montagvormittag, 14. September 2026, im Allgäu und entlang der deutsch-österreichischen Grenze unterwegs. Die Kampfjets absolvierten zunächst einen Tiefflug und setzten ihren Übungsflug anschließend im reservierten Luftraum über dem Allgäu fort.

Bei den beiden Maschinen handelte es sich um Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 aus Neuburg an der Donau. Für den Tiefflug entlang der deutsch-österreichischen Grenze lag nach Angaben der Luftwaffe ein entsprechender Flugauftrag vor.
Außerhalb des Alpenbereichs galt dabei eine Mindestflughöhe von 500 Fuß, also rund 150 Metern über dem Grund. Im Alpenbereich lag die vorgeschriebene Mindestflughöhe bei 1.000 Fuß beziehungsweise etwa 300 Metern. Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von rund 420 Knoten, umgerechnet etwa 778 Kilometern pro Stunde, dürften die beiden Eurofighter aufgrund der vergleichsweise geringen Flughöhe vielerorts deutlich wahrnehmbar gewesen sein.
Wie der Blaulichtreport Südschwaben berichtet, flogen die Maschinen nach dem Tiefflug entlang der Grenze in die sogenannte „TRA Allgäu“. Die Abkürzung steht für „Temporary Reserved Airspace“ und bezeichnet einen zeitweise für bestimmte Flugaktivitäten reservierten Luftraum. Dort setzten die Eurofighter ihren Übungsflug fort, bevor sie anschließend zu ihrem Heimatstandort nach Neuburg an der Donau zurückkehrten.
Bei dem Einsatz handelte es sich laut Luftwaffe nicht um einen Alarm- oder Ernstfalleinsatz. Vielmehr war der Flug Teil des regulären Routine-, Übungs- und Ausbildungsflugbetriebs. Nach den vorliegenden Daten wurden die geltenden flugbetrieblichen Bestimmungen eingehalten.
Geschrieben von: Leon Dauter