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Aktuelles

Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler: Warum frühes Absichern sinnvoll sein kann

today28. Mai 2026

Hintergrund
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Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit den Finanzprofis Allgäu.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen ist ein Thema, das wohl viele erst nach der Schulzeit beschäftigt. Dabei kann es Vorteile haben, sich bereits als Schülerin oder Schüler damit auseinanderzusetzen. Wir haben mit Nikolai Ade und Michael Köcheler darüber gesprochen. Sie sind als Versicherungsmakler unter dem Namen „Finanzprofis Allgäu“ im Allgäu tätig. Hier gibt es das Gespräch aus der Sendung zum Nachlesen.

Symbolbild, Pixabay (stevepb)

Während der Schulzeit hat man ja ganz viele Sachen im Kopf. Im günstigsten Fall schon die Frage, was man später einmal arbeiten will. Aber eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit abzuschließen, steht wahrscheinlich nicht ganz oben auf der Liste, sollte es aber vielleicht. Warum genau ist die Schulzeit dafür der richtige Zeitpunkt?

Weil das letztendlich der Zeitpunkt ist, an dem es am günstigsten ist. Wenn man später zum Beispiel einen Ausbildungsberuf im Handwerk ergreifen will, etwa als Zimmerer oder Spengler, führt das bei einer normalen Berufsunfähigkeitsversicherung zu deutlich höheren Beiträgen als noch zu Schulzeiten.

Also sprich: Die Einsparung ist eine finanzielle, denn die Beiträge sind niedriger, wenn man schon als Schüler eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, richtig?

Das zum einen, ja. Aber auch der Gesundheitszustand spielt eine Rolle. Je gesünder man ist, desto leichter ist natürlich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung möglich. Und je später man das macht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass gesundheitliche Einschränkungen dazukommen und dann vielleicht gar kein Schutz mehr möglich ist.

Jetzt sollten wir an dieser Stelle natürlich dann auch kurz über die Bedeutung einer Berufsunfähigkeitsversicherung sprechen. Ganz salopp gesagt: Die kann einem im Zweifel ja wirklich den Arsch retten, nicht wahr?

Ja, absolut. Viele haben dabei nur im Kopf, dass man abgesichert ist, wenn man während der Arbeit berufsunfähig wird. Aber bei einer B.U. greift der Schutz in jeder Situation, also weltweit und auch in der Freizeit. Wenn ich durch eine Krankheit oder einen Unfall berufsunfähig werde, bin ich über die Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert, sowohl in der Freizeit als auch bei der Arbeit.

Und da geht es ja ganz klar um die Absicherung der Existenz. Das haben, glaube ich, viele nicht auf dem Schirm: Wenn ich nicht arbeiten kann, kann ich auch kein Geld verdienen und damit bekommt meine Existenz schnell ein großes Problem, oder?

Ja, richtig. Es gibt zwar einen gewissen Schutz vom Staat, die sogenannte Erwerbsminderungsrente. Da bekommt man aber nur etwa 17 bis 34 Prozent des Bruttolohns. Und da kann man sich ausrechnen, dass man damit leider nicht besonders weit kommt.

Kann man ungefähr sagen, in welcher finanziellen Größenordnung so eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Schülerinnen und Schüler liegt? Also vielleicht so eine grobe Spanne?

Die Beiträge hängen natürlich vom Eintrittsalter und letztendlich auch von der vereinbarten Höhe der Berufsunfähigkeitsrente ab. Aber im Schnitt liegt man bei Schülern etwa zwischen 20 und 35 Euro im Monat. Oft startet es bei ungefähr 20 bis 25 Euro und geht dann bis etwa 30 oder 35 Euro pro Monat.

Und um das noch einmal vom Anfang aufzugreifen: Genau jetzt, im Mai und Juni, wäre also für junge Menschen, die bald ihren Schulabschluss machen, der beste Zeitpunkt dafür?

Ja, wie eingangs erwähnt: Wenn man zum Beispiel schon weiß, dass man eine Ausbildung als Zimmerer, Maurer oder in einem anderen handwerklichen Beruf beginnen möchte, dann werden die Beiträge später relativ teuer. So kann man sich noch günstige Beiträge für den späteren Beruf sichern. Deshalb wollen wir darüber aufklären.

Es geht dabei ja aber nicht nur um klassische handwerkliche Berufe. Nehmen wir mal den Fall, dass jemand Rückenprobleme bekommt, das kann ja auch jungen Menschen passieren, und dadurch vielleicht irgendwann nicht mehr in der Lage ist, einer Bürotätigkeit nachzugehen. Oder es ist etwas mit den Augen. Es gibt ja tausend Möglichkeiten. Im Prinzip ist das also für jeden jungen Menschen empfehlenswert, oder?

Ja, absolut. Je jünger man ist, desto kleiner ist meistens auch die Gesundheitsakte. Im Laufe des Lebens kommen eben oft verschiedene Wehwehchen dazu. Und rein statistisch gesehen wird auch etwa jeder dritte beziehungsweise vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig, mit steigender Tendenz.

Also zusammengefasst: Schülerinnen und Schüler, die jetzt kurz davor stehen, ihre Ausbildung zu beginnen, egal ob sie schon genau wissen, was sie später machen wollen oder nicht, sollten sich mit dem Thema beschäftigen. Und weil viele junge Menschen das vielleicht noch nicht wirklich auf dem Schirm haben, sind natürlich auch die Eltern gefragt, da mitzudenken. Inwieweit können Eltern dabei helfen?

Ja, meistens helfen die Eltern dabei, die Gesundheitsdaten aufzuarbeiten. Für eine Berufsunfähigkeitsversicherung braucht man ja eine Gesundheitsprüfung. Oft kümmern sich die Eltern dann darum, beim Hausarzt oder dem Kinderarzt die entsprechenden Unterlagen zu besorgen. Man muss das einfach so sehen: Man sichert sich jetzt einen Schutz für später, den man vielleicht irgendwann gar nicht mehr bekommen kann oder der dann deutlich teurer wäre.

Letztendlich ist es aber wie bei vielen Versicherungsthemen: Eine genaue Einschätzung kann natürlich nur individuell erfolgen. Wer dazu Fragen hat oder sich informieren möchte, kann sich an euch, den Finanzprofis Allgäu, wenden. Weitere Informationen gibt es auch unter finanzprofis-allgaeu.de.

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Geschrieben von: Redaktion

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