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Aktuelles

Bergwacht Hinterstein mit sieben Einsätzen in vier Tagen gefordert

today27. Juli 2026

Hintergrund
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Die Bergwacht Hinterstein blickt auf eine einsatzreiche Woche zurück. Zwischen Mittwoch und Samstag wurden die ehrenamtlichen Retter insgesamt sieben Mal alarmiert – vier Einsätze davon führten die Einsatzkräfte rund um den Schrecksee.

Rettungshubschrauer Christoph 17 (Symbolfoto) / Foto: Pöppel/AOV

Unter anderem musste ein Wanderer nach einem Sturz mit einer Kopfplatzwunde per Hubschrauber gerettet und in eine Klinik gebracht werden. Auch ein junger Mann mit einer Sprunggelenksverletzung sowie drei Wanderinnen, die beim Abstieg vom Schrecksee in die Dunkelheit geraten waren, beschäftigten die Bergwacht. Die drei Frauen konnten den Abstieg nach telefonischer Unterstützung schließlich selbstständig fortsetzen.

Weitere Einsätze gab es für die Retter bei einem gestürzten Mountainbiker, der nach der Erstversorgung an den Rettungsdienst übergeben wurde, sowie bei einer Wanderin mit Kreislaufproblemen nahe der Schwarzenberghütte. Sie wurde mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen.

Für einen ungewöhnlichen Einsatz sorgten zwei Jugendliche auf dem Weg vom Schrecksee zum Prinz-Luitpold-Haus. Eine Schafherde versperrte ihnen bei einsetzender Dunkelheit den Weg, woraufhin sie den Notruf wählten. Der Wirt der DAV-Hütte, selbst aktiver Bergwachtmann, machte sich gemeinsam mit seinem Sohn auf den Weg und brachte die beiden nach rund einer Stunde sicher zur Hütte. Die Schafe stellten sich laut Bergwacht als „nicht besonders aggressiv“ heraus.

Am Samstag musste die Bergwacht außerdem zwei Bergsteiger am Großen Wilden retten. Ein Vater und seine Tochter waren vom Weg abgekommen und in sehr steilem Gelände rund 30 Meter unterhalb eines Grats nicht mehr weitergekommen. Zwei Bergretter wurden mit dem Rettungshubschrauber Christoph 17 eingeflogen, sicherten die beiden und begleiteten sie zurück auf den Grat. Anschließend wurden alle Beteiligten mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht – verletzt wurde niemand.

Die Bergwacht Hinterstein bedankt sich besonders bei den Hubschrauber-Teams von Christoph 17 und RK 2 sowie beim Team des Prinz-Luitpold-Hauses für die Unterstützung.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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