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Bei einer Grenzkontrolle in Lindau/Hörbranz wurden ein 35-jähriger Mann und seine Begleiterin mit aufgebrochenem Münzgeld aus österreichischen Staubsaugerautomaten und Aufbruchswerkzeug im Fahrzeug aufgegriffen. Das Auto war zudem unversichert. Die Täter müssen sich nun strafrechtlich verantworten.

Bei einer Grenzkontrolle an Neujahr haben Beamte ein Fahrzeug mit deutscher Zulassung überprüft, das durch das auffällige Verhalten seiner Insassen – eines 35-jährigen türkischen Mannes und seiner 52-jährigen deutschen Begleiterin – ins Visier der Polizei geraten war.
Beim Aussteigen der Beifahrerin bemerkten die Beamten zahlreiche Ein-Euro-Münzen auf dem Beifahrersitz und in einer Tasche im Fußraum. Zudem entdeckten sie typisches Aufbruchswerkzeug im Fahrzeug. Keiner der beiden Insassen konnte das Geld oder die Gegenstände erklären.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die Münzen aus zwei aufgebrochenen Staubsaugerautomaten einer Tankstelle auf der österreichischen Seite der Grenze stammen. Die österreichischen Behörden und die Tankstelle wurden informiert. Da die Tat grenzüberschreitend begangen wurde, erfolgt die weitere Bearbeitung in enger Abstimmung mit den österreichischen Polizeibehörden.
Darüber hinaus stellte die Polizei fest, dass das Fahrzeug seit längerer Zeit nicht mehr versichert war. Der Fahrzeugführer muss sich daher sowohl wegen der Automatenaufbrüche als auch wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Grenzkontrolle Kontrolle Polizei