AD
play_arrow

keyboard_arrow_right

Listeners:

Top listeners:

skip_previous skip_next
00:00 00:00
playlist_play chevron_left
volume_up
  • play_arrow

    AllgäuHIT

  • cover play_arrow

    AllgäuHIT-Kaffeeklatsch mit Leon Hertweck (Paradigm)

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

Panorama

Ringbus im Oberallgäu fährt bis mindestens Ende 2023 weiter

today16. Dezember 2022

Hintergrund
share close
AD

Der „Ringbus“ fährt bis Ende 2023 weiter und bald mit Elektro-Antrieb. Das Mobilitätskonzept der Alpsee-Grünten-Tourismus GmbH wird gut angenommen.

Der „Ringbus“ im Oberallgäu bleibt auch nach Ablauf einer zweijährigen Testphase in Betrieb und fährt mindestens bis Ende 2023 weiter. Das von der Alpsee-Grünten-Tourismus GmbH (AGT) initiierte Mobilitätskonzept verbindet seit dem 19. Dezember 2020 die im AGT-Verbund integrierten Städte Sonthofen und Immenstadt mit den Gemeinden Rettenberg, Blaichach und Burgberg. Weil die Zahlen und Daten zum Betriebsstart infolge von zwei Lockdowns nur eingeschränkt aussagekräftig waren, hat das Landratsamt Oberallgäu einer Verlängerungsanfrage der AGT zugestimmt.

Alle drei Bestandteile des „Mobilitätskonzepts Alpsee-Grünten“ bleiben erhalten: Die Freie Fahrt für Übernachtungsgäste im vereinbarten Geltungsbereich (in allen Buslinien innerhalb der fünf Gemeinden mit Anschluss in den jeweiligen Nachbarort), der #ringbus (Linie 11) sowie das Bürgerticket Alpsee-Grünten (alle Buslinien innerhalb der fünf Gemeinden ohne Anschluss in die Nachbarorte).

„Seit Busfahren wieder uneingeschränkt möglich ist, hat die Resonanz deutlich zugenommen – von der ersten Fahrt bis November 2022 haben wir insgesamt mehr als 41.000 Fahrgäste gezählt. Besonders freut uns, dass der Ringbus nicht nur von Gästen, sondern ebenso von Bürgern genutzt wird. Somit ist das Mobilitätskonzept ein Erfolg für alle Menschen in der Gesellschaft“, sagt AGT-Geschäftsführerin Kathrin Dürr.

Ab Weihnachten gibt es einen neuen Konzessionsnehmer. Der Wechsel resultiert aus einer vorgegebenen Neuausschreibung. Solange die Fahrzeuge des jetzt verantwortlichen Busunternehmens Burkhard Reisen aus Lindenberg noch nicht mit der bekannten Ringbus-Werbung beklebt sind, können sich Fahrgäste an den optisch gekennzeichneten Haltestellen der Linie 11 orientieren. Die Beklebung des Busses soll dann bis zum Frühjahr abgeschlossen sein. Ferner plant die AGT, ab Frühling 2023 erstmals einen Bus mit Elektroantrieb auf der Linie einzusetzen, um die CO2-Bilanz des Mobilitätskonzepts noch weiter zu verbessern.

„Beim bisherigen Betreiber der Linie 11, der „Komm mit“ Morent GmbH & Co. KG bedanken wir uns für die hervorragende Zusammenarbeit an diesem Herzensprojekt“, so AGT-Geschäftsführerin Kathrin Dürr.

Derzeit fährt der Ringbus alle fünf Orte der AGT täglich zehn Mal so an, dass Gäste und Einheimische weiterführende Bahn- und Buslinien problemlos auch ohne eigenes Auto erreichen können. Weil der Bus aus zeitlichen Gründen nicht direkt durch Rettenberg fährt, haben die fünf AGT-Gemeinden zielgerichtet in die Linie 81 – die Hauptverbindung zwischen Immenstadt und Rettenberg – investiert und dabei insbesondere die Taktung zwischen Ringbus und Linie 81 erhöht.

„Dies macht sich vor allem an den Wochenenden und Feiertagen positiv bemerkbar. Insbesondere in Kombination mit dem Linienbus 81 hat der Ringbus die Verbindungsmöglichkeiten der Gemeinde Rettenberg nach Sonthofen deutlich verbessert. Zuvor gab es nur maximal drei Verbindungen am Tag – somit war Sonthofen per ÖPNV kaum erreichbar – vor allem dann, wenn man hin und zurück fahren wollte“, sagt AGT-Geschäftsführer Benjamin Bichler.

Um das ÖPNV-Angebot noch attraktiver zu machen, plant die AGT, die Bushaltestellen der Linie 81 aufzuwerten. Seitens der Gemeinde Rettenberg wird zudem in neue zusätzliche Bushäuschen investiert. Vom Mobilitätskonzept profitiert hat auch der Rettenberger Ortsteil Untermaiselstein, der vom Ringbus direkt bedient wird.

Über den „Ringbus“
Finanziert wird das von der Alpsee-Grünten-Tourismus GmbH initiierte Busangebot aus Kurbeiträgen sowie Mitteln der Kommunen und des Landkreises Oberallgäu. Gäste und Zweitwohnungsbesitzer die kurbeitragspflichtig sind fahren mit dem Ringbus gratis. Einheimische können preisgünstig eine Jahreskarte erwerben und mit dem Bürgerticket insgesamt 20 Buslinien (inklusive Stadtbus und Ringbus) innerhalb der Region Alpsee-Grünten nutzen.

Mehr als 10.000 Fahrten der seit der Einführung des Ringbusses registrierten 41.000 Fahrgäste gehen auf das Konto von Urlaubern mit Gästekarte. Weitere rund 14.000 Nutzungen wurden zwischen Juni und August 2022 über das 9-Euro-Ticket getätigt. Ferner wurden etwa 8.000 Einzelfahrscheine gelöst, circa 4.000 Fahrten gehen auf das Konto des Bürgertickets Alpsee-Grünten.

Im April 2022 wurde die Alpsee-Grünten-Tourismus GmbH beim DestinationCamp in Hamburg für das umweltfreundliches Mobilitätsangebot ausgezeichnet. Etwa 240 Tourismusexperten und Touristiker aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol kürten den Ringbus zum Sieger und vergaben einen Wanderpokal.

AD

Geschrieben von: Redaktion

Rate it
AD
AD
AD
AD
0%