AD
play_arrow

keyboard_arrow_right

Listeners:

Top listeners:

skip_previous skip_next
00:00 00:00
playlist_play chevron_left
volume_up
  • play_arrow

    AllgäuHIT

  • cover play_arrow

    AllgäuHIT-Kaffeeklatsch mit Leon Hertweck (Paradigm)

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

Wirtschaft

NGG fordert 5,5% mehr Lohn in der Milchwirtschaft

today17. September 2021

Hintergrund
share close
AD

Bei den Tarifverhandlungen der bayerischen Milchwirtschaft fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten 5,5 Prozent Lohn und eine tarifliche Berufsunfähigkeitsversicherung für die rund 19.000 Beschäftigten der bayerischen Milchwirtschaft.

Mit einer Forderung von 5,5 Prozent, mindestens jedoch monatlich 180 Euro mehr Lohn, und der Einführung einer tariflichen Berufsunfähigkeitsversicherung, startet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in die diesjährige Tarifrunde der bayerischen Milchwirtschaft. Für Azubis soll es ein Plus von 5,5 Prozent, sowie die Angleichung aller Ausbildungsvergütungen an das Tarifgebiet des bayerischen Käserei- und Molkereigewerbes geben. Der Anschlusstarifvertrag bei den Entgelten und Ausbildungsvergütungen soll eine Laufzeit von 12 Monaten haben.

„Auch das zweite Jahr der Corona-Pandemie hat zu keinem Abschwung in der bayerischen Milchwirtschaft geführt. Die Nachfrage nach guten Milchprodukten war vor der Pandemie schon hoch und hat sich in den vergangenen 18 Monaten nochmal gesteigert. Die Branche steht wirtschaftlich gut da und kann sich über gut gefüllte Auftragsbücher freuen. Es geht bei den Verhandlungen darum, dass auch die Beschäftigten von der guten wirtschaftlichen Situation der Branche profitieren,“ so Mustafa Öz, NGG Verhandlungsführer.

Die Corona-Pandemie hat allerdings auch gezeigt wie schnell es mit der Gesundheit zum schlechteren bestellt sein kann und man von einem Tag zum anderen seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Daher ist die Forderung nach einer arbeitgeberfinanzierten tariflichen Berufsunfähigkeitsversicherung ein essentieller Bestandteil der diesjährigen Tarifverhandlungen. „Wenn die Kollegin bzw. der Kollege aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann, drohen bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente Einbußen von bis zu 82 . Mit einer tariflichen Berufsunfähigkeitsversicherung können wir als Tarifpartner hier einen ganz wichtigen Beitrag zur finanziellen Absicherung der Beschäftigten leisten. Damit bieten wir den Beschäftigten nicht nur Schutz, sondern bieten auch ein großes Argument eine Tätigkeit in der Branche aufzunehmen,“ unterstreicht Öz.

Zum Hintergrund:

Zum Tarifgebiet der Milchwirtschaft gehören Unternehmen wie Andechser Molkerei Bauer, Bergader, BMI, Danone, Ehrmann, Edelweiß, Goldsteig, Hochland, Karwendel, Meggle, Nestle, Stegmann und Zott. 

 

AD

Geschrieben von: Redaktion

Rate it
AD
AD
AD
AD
0%