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Im Ostallgäu ist erneut ein totes Rinderkalb entdeckt worden. Das Tier wurde am 29. Oktober gefunden. Nun soll untersucht werden, ob ein Wolf oder ein anderer großer Beutegreifer für den Tod verantwortlich ist.
Wie das Bayerische Landesamt für Umwelt mitteilt, wurde bereits eine Sektion des Tieres veranlasst. Die Ergebnisse der genetischen Untersuchungen stehen allerdings noch aus. Auch ein Bär oder ein Luchs kommen als mögliche Verursacher infrage.
Bereits im Sommer hatte es im Ostallgäu mehrere Verdachtsfälle gegeben. Bei einem verletzten Kalb und einem toten Schaflamm konnten jedoch keine Hinweise auf einen Angriff durch große Beutegreifer festgestellt werden. Der letzte bestätigte Wolfsnachweis im Allgäu stammt vom 20. August. Damals wurde ein männlicher Wolf aus der Alpenpopulation nachgewiesen.
Ob auch das jetzt entdeckte Rinderkalb einem Wolf zum Opfer gefallen ist, müssen die weiteren Untersuchungen zeigen.
Geschrieben von: Marion Daltrozzo
Allgäu Ostallgäu Untersuchungen Verdachtsfall Wolf