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Eine 52-jährige Frau ist in Memmingen offenbar Opfer einer überteuerten Dienstleistung geworden. Ein im Internet gefundener Kammerjäger verlangte für einen etwa 15-minütigen Einsatz ein Honorar im vierstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Wuchers.

Wie die Polizei mitteilt, beauftragte die Frau am 29. Oktober 2026 einen Dienstleister mit der Bekämpfung von Ungeziefer. Nachdem dieser seine Arbeit bereits nach rund 15 Minuten beendet hatte, forderte er eine Zahlung in Höhe eines vierstelligen Betrags.
Da die 52-Jährige den geforderten Betrag nicht wie verlangt in bar bezahlen konnte, begleitete der Dienstleister sie zu ihrer Hausbank. Dort hob die Frau das Geld ab und übergab es dem Mann.
Gegen das betreffende Unternehmen wurde inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Wuchers eingeleitet.
Geschrieben von: pk
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