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Aktuelles

Stadtwerke Memmingen tauschen sich mit Wasserversorgern aus der Ukraine aus

today27. Oktober 2026

Hintergrund
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Die Stadtwerke Memmingen haben sich mit Vertretern der Wasserversorgung aus der ukrainischen Partnerstadt Tschernihiw über die Herausforderungen der kommunalen Versorgung ausgetauscht. Bei dem Treffen ging es unter anderem um die Instandhaltung der Versorgungsnetze unter den Bedingungen des anhaltenden Krieges. Gleichzeitig wurde deutlich, dass vor Ort dringend kleinere Service- und Montagefahrzeuge benötigt werden.

Bei einem Wissensaustausch zwischen Bayern und der Ukraine kamen die Vertreter der Wasserversorger aus Memmingen und Tschernihiw zusammen (v.l.): Matthias Streck, technischer Leiter der Stadtwerke Memmingen, Dmytro Parkhomenko, technischer Leiter der Wasserversorgung in Tschernihiw, und Wassermeister Thomas Junger von den Stadtwerken Memmingen. (Foto: Stadtwerke Memmingen)

Der fachliche Austausch fand auf Einladung der Technologietransferstelle Wasser am Bayerischen Landesamt für Umwelt in Hof statt. Matthias Streck, technischer Leiter der Stadtwerke Memmingen, und Wassermeister Thomas Junger nahmen daran teil. Gemeinsam mit Vertretern ukrainischer Städte diskutierten sie unter anderem über die Verwaltung und Instandhaltung von Wasserversorgungsanlagen.

Dringend benötigte Fahrzeuge für Tschernihiw

Dmytro Parkhomenko, technischer Leiter der Wasserversorgung in Memmingens Partnerstadt Tschernihiw im Norden der Ukraine, berichtete über die schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen vor Ort. Trotz der anhaltenden Belastungen durch den Krieg bemühten sich die Verantwortlichen, die kritische Infrastruktur und das öffentliche Leben aufrechtzuerhalten. Mit Blick auf den bevorstehenden Winter steht insbesondere der Schutz der Energie- und Wärmeversorgung vor weiteren Angriffen im Fokus.

Ein weiteres Thema war der hohe Bedarf an kommunalen Einsatzfahrzeugen. Diese werden nach Angaben Parkhomenkos häufig bei Angriffen beschädigt oder zerstört. Gesucht werden vor allem kleinere Montage- und Servicefahrzeuge, darunter Kombis, Kastenwagen, Transporter und Sprinter. Sie sollen bei der täglichen Instandhaltung der Ver- und Entsorgungsnetze helfen.

Der Austausch zwischen den Wasserversorgern soll dazu beitragen, Erfahrungen zu teilen und die kommunale Versorgung angesichts der schwierigen Bedingungen in der Ukraine zu unterstützen.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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