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Bei den MINTmachtagen in Kempten haben Vorschulkinder am 7. und 8. Oktober den menschlichen Körper und das Thema Gesundheit spielerisch erforscht. In der Römerbox im Archäologischen Park Cambodunum konnten sie an vier Stationen experimentieren, Verbände anlegen und mehr über Ernährung, Organe und Bakterien lernen. Ziel der bundesweiten Aktion ist es, die Neugier von Kindern zu fördern und Wissen durch eigenes Ausprobieren zu vermitteln.

Zwei Tage voller Neugier, Bewegung und spannender Entdeckungen: Bei den MINTmachtagen am 7. und 8. Oktober haben Vorschulkinder aus Kemptener Kindergärten den menschlichen Körper und das Thema Gesundheit erforscht. Veranstaltungsort war die Römerbox im Archäologischen Park Cambodunum (APC). Unter dem Motto „Sag mal Aaah! Gesund in die Zukunft“ konnten die Kinder an verschiedenen Stationen selbst experimentieren und Neues lernen.
Nach einer Begrüßung durch Bettina Pfob, Netzwerkkoordinatorin der Stiftung Kinder forschen bei der Stadt Kempten, starteten die Kinder musikalisch in den Forschertag. Gemeinsam sangen sie den Song „Sag mal Aah“ der Band 3Berlin, der eigens für die Aktion komponiert wurde.
Anschließend warteten vier Stationen auf die jungen Forscherinnen und Forscher. Bei den Johannitern lernten sie beispielsweise, wie ein Kopfverband angelegt wird. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten lud dazu ein, Lebensmittel mit verschiedenen Sinnen zu erkunden.
Auch das Gesundheitsamt des Landkreises Oberallgäu war beteiligt. Dort beschäftigten sich die Kinder unter anderem damit, wie sie ihre Haut vor der Sonne schützen können und welche Bakterien im Körper nützlich sind oder Krankheiten verursachen können.
Die zertifizierte Trainerin der Stiftung Kinder forschen und Theaterpädagogin Esther Aust vermittelte außerdem spielerisch Wissen über die Organe des menschlichen Körpers. Mit verschiedenen Bewegungsangeboten konnten die Kinder entdecken, welche Aufgaben die einzelnen Organe haben.
Die MINTmachtage werden bundesweit von der Stiftung Kinder forschen initiiert. Sie sollen Kinder dazu ermutigen, ihre Umwelt durch eigenes Entdecken, Beobachten und Experimentieren besser zu verstehen. MINT steht dabei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Für jede erfolgreich besuchte Station erhielten die Kinder einen passenden Sticker für ihren Forscherpass. Diesen durften sie am Ende mit nach Hause nehmen – als Erinnerung an zwei erlebnisreiche Tage, an denen sie spielerisch mehr über ihren Körper und ihre Gesundheit gelernt haben.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
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