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Aktuelles

Mutmaßliche Fahrraddiebe an der Grenze bei Lindau gestoppt

today16. Oktober 2026

Hintergrund
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Die Bundespolizei hat bei einer Kontrolle nahe Lindau zwei mutmaßliche Fahrraddiebe gestoppt. In ihrem Transporter fanden die Beamten sieben mutmaßlich gestohlene Fahrräder und Werkzeug im Gesamtwert von rund 17.500 Euro. Die Ermittlungen hat das Landeskriminalamt in Bregenz übernommen. Beide Männer wurden nach den polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.

Diebesduo an der Grenze gestoppt -Bundespolizei stellt gestohlene Fahrräder und Werkzeuge sicher/ Foto: Bundespolizei

Bei einer Grenzkontrolle nahe Lindau hat die Bundespolizei zwei mutmaßliche Fahrraddiebe vorläufig festgenommen. Am Montagmorgen, dem 12. Oktober, stoppten die Beamten an der Kontrollstelle Sigmarszell einen Transporter mit polnischer Zulassung. Darin saßen ein 39-jähriger Ukrainer und ein 44-jähriger Pole. Beide Männer haben ihren Wohnsitz in Polen.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Polizisten fünf E-Bikes, zwei Gravelbikes und diverses Werkzeug. An einigen Fahrrädern waren noch aufgebrochene Schlösser und Aufkleber von Vorarlberger Fahrradgeschäften zu erkennen. Der Gesamtwert der sichergestellten Gegenstände liegt bei rund 17.500 Euro.

Noch während der polizeilichen Maßnahmen meldeten sich zwei mutmaßliche Geschädigte aus Österreich bei der Bundespolizei. Mithilfe von GPS konnten sie ihre Fahrräder an der Kontrollstelle beziehungsweise später im Bundespolizeirevier Lindau orten. Die Räder allein haben einen Wert von rund 12.000 Euro.

Im Laufe der weiteren Ermittlungen stellte sich außerdem heraus, dass das Elektrowerkzeug im Wert von etwa 5.500 Euro vermutlich aus einem Diebstahl oder Einbruch im Raum München stammt.

Die Bundespolizei übergab die Ermittlungen und die sichergestellten Gegenstände an das Landeskriminalamt in Bregenz, da die mutmaßlichen Taten in Vorarlberg begangen worden sein sollen. Beide Männer wurden nach den polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt. Der Ukrainer war zunächst nach Österreich zurückgewiesen worden; der Pole begleitete ihn freiwillig. Die österreichischen Ermittler konnten bereits fast alle mutmaßlich Geschädigten verständigen.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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