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Bei der Allgäuer Gründerbühne am 17. November in Kempten treten fünf Start-ups aus Roßhaupten, Memmingen, Kempten und Oberostendorf gegeneinander an. Sie präsentieren ihre Ideen aus den Bereichen Tourismus, Mobilität, Pflanzenpflege, Logistik und Medizin. Insgesamt werden 22.000 Euro Preisgeld vergeben.

Fünf Start-ups aus dem Allgäu stehen im Finale der Allgäuer Gründerbühne 2026. Am 17. November präsentieren sie ihre Geschäftsideen in der kultBOX in Kempten und kämpfen um insgesamt 22.000 Euro Preisgeld. Die Teams haben sich unter 26 Bewerbungen durchgesetzt. Ihre Ideen reichen von künstlicher Intelligenz im Tourismus über barrierefreie Mobilität bis hin zu medizinischer Diagnostik und automatisierter Pflanzenpflege.
Diese fünf Teams stehen im Finale
AllgäuGPT aus Roßhaupten entwickelt eine digitale Rezeption für Hotels und Ferienwohnungen. Eine KI beantwortet Gästeanfragen rund um die Uhr und in mehreren Sprachen – über Website, WhatsApp, E-Mail und Telefon. Das System soll Gastgeber entlasten und gleichzeitig personalisierte Empfehlungen sowie Direktbuchungen ermöglichen.
BeMyBuddy aus Memmingen möchte Mobilität für Menschen mit Beeinträchtigungen erleichtern. Die Plattform bringt Menschen zusammen, die einen Teil ihres Weges gemeinsam zurücklegen möchten. So sollen Barrieren im öffentlichen Nah- und Fernverkehr abgebaut und gegenseitige Unterstützung ermöglicht werden.
Botara aus Kempten arbeitet an einem automatischen Bewässerungs- und Nährstoffsystem für Zimmer- und Nutzpflanzen. Mithilfe künstlicher Intelligenz soll das Gerät die Pflanzen optimal versorgen und Krankheiten oder Nährstoffmängel frühzeitig erkennen. Der Marktstart ist für 2027 geplant. Später soll das Angebot um ein automatisiertes System für den Anbau von Lebensmitteln auf Balkonen, Dächern und in Innenräumen erweitert werden.
Movitus aus Oberostendorf entwickelt eine digitale Frachtplattform für kleine und mittlere Unternehmen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz und Algorithmen sollen Versender und Transportunternehmen automatisch zusammengebracht werden. Dadurch sollen Transporte effizienter geplant, freie Ladekapazitäten besser genutzt und Leerfahrten reduziert werden.
Zebna aus Kempten will die Diagnose seltener Erkrankungen beschleunigen. Die Plattform verknüpft die Krankengeschichte von Patientinnen und Patienten mit aktuellen Forschungsergebnissen und soll dabei helfen, passende nächste Untersuchungsschritte und Fachärzte zu finden. Ziel ist es, medizinisches Wissen schneller verfügbar zu machen und die oft langwierige Suche nach einer Diagnose zu verkürzen.
22.000 Euro Preisgeld und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm
Beim Finale geht es um insgesamt 22.000 Euro Preisgeld. Davon entfallen 10.000 Euro auf den Hauptpreis und 3.000 Euro auf den Nachhaltigkeitspreis. Neben den Präsentationen der Start-ups erwartet die Besucher eine Jury aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern. Für die musikalische Begleitung sorgen die Fruit Sharks.
Organisiert wird die Veranstaltung von Allgäu Digital – Digitales Zentrum Schwaben und der Allgäu GmbH in Kooperation mit der Gründungswoche Deutschland.
Die Allgäuer Gründerbühne findet am Dienstag, 17. November 2026, in der kultBOX in Kempten statt. Tickets und weitere Informationen gibt es online unter allgaeu.de.
Die Veranstaltung ist Teil der Gründungswoche Allgäu, die vom 16. bis 22. November unter dem Motto „Mutig. Gemeinsam. Machen.“ stattfindet.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu gründerbühne Kempten Preisgeld Start-Up