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Aktuelles

Oberallgäu wird Modellregion für den Umgang mit Wasserknappheit

today25. September 2026

Hintergrund
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Der Landkreis Oberallgäu wird als eine von sechs Regionen in Deutschland an einem Forschungsprojekt zum Umgang mit Trockenheit und Wasserknappheit teilnehmen. Zuvor hatte sich der Landkreis erfolgreich als Modellkommune beworben. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit anderen Kommunen Strategien für einen besseren Umgang mit zunehmender Wasserknappheit zu entwickeln.

Wasser (Symbolfoto) / Foto: pixabay

Das Projekt „Wasserbewusste Stadtentwicklung: Umgang mit Trockenheit und Wasserknappheit in Kommunen – Handelnde im Dialog“ wird vom Deutschen Institut für Urbanistik (difu) durchgeführt. Neben dem Oberallgäu sind die Landkreise Bamberg und Celle, die kreisfreien Städte Leipzig und Worms sowie die Stadt Minden beteiligt.

Im Mittelpunkt steht unter anderem die Frage, wie Kommunen ihre Wasserversorgung auch bei längeren Trockenperioden und veränderten Niederschlagsmustern sichern können. Für das Oberallgäu spielt dabei insbesondere die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser eine wichtige Rolle.

Der Landkreis beschäftigt sich bereits seit 2022 verstärkt mit den Folgen des Klimawandels. Im Rahmen der Arbeiten am Klimaanpassungskonzept, die 2023 begonnen haben, wurden auch die Auswirkungen von Trockenperioden auf die Wasserversorgung betrachtet. Das Thema Wassermanagement wurde deshalb in den 2025 verabschiedeten Maßnahmenkatalog aufgenommen.

Mit der Teilnahme am Forschungsprojekt will der Landkreis nun weitere Erfahrungen sammeln und sich mit anderen Regionen austauschen. Gemeinsam sollen konkrete Maßnahmen und Strategien entwickelt werden, die an die jeweiligen örtlichen Bedingungen angepasst sind.

Auch die Erfahrungen aus dem Hitzesommer 2026 sollen in das Projekt einfließen. Nach Angaben des Landkreises können Hitze, Wassermangel und eine schlechtere Wasserqualität zunehmend Mensch und Natur belasten.

Von den Ergebnissen sollen neben dem Landkreis auch die 28 kreisangehörigen Kommunen im Oberallgäu profitieren. Für den Landkreis entstehen durch die Teilnahme keine Kosten. Finanziert wird das Projekt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und das Deutsche Institut für Urbanistik.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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