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2025 wurden in Bayern deutlich mehr landwirtschaftliche Grundstücke verkauft als im Vorjahr. Insgesamt wechselten rund 9.147 Hektar den Besitzer – ein Hektar kostete durchschnittlich 79.833 Euro. In Schwaben lag der Preis mit 91.053 Euro pro Hektar über dem bayerischen Durchschnitt.

Im Jahr 2025 sind in Bayern deutlich mehr landwirtschaftliche Grundstücke verkauft worden als im Vorjahr. Insgesamt wechselten 6.850 Grundstücke mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von rund 9.147 Hektar den Besitzer. Das waren 885 Verkaufsfälle mehr als 2024.
Der Gesamtwert der verkauften Flächen lag bei 730,2 Millionen Euro. Damit kostete ein Hektar landwirtschaftliche Fläche im bayernweiten Durchschnitt 79.833 Euro, umgerechnet knapp 7,98 Euro pro Quadratmeter. Pro Verkaufsfall wurden durchschnittlich 1,34 Hektar verkauft.
Wie viel ein Hektar kostet, hängt stark von der Region ab. Am teuersten war landwirtschaftlicher Grund in Oberbayern mit durchschnittlich 143.222 Euro pro Hektar. Am günstigsten war er in Oberfranken mit 30.403 Euro.
Auch Schwaben lag mit durchschnittlich 91.053 Euro pro Hektar über dem bayerischen Durchschnitt. In Niederbayern wurden 126.805 Euro erreicht, während die Preise in Unterfranken, Mittelfranken und der Oberpfalz unter dem bayernweiten Schnitt lagen.
Die meisten Verkaufsfälle wurden mit 1.634 Grundstücken in Unterfranken registriert, die wenigsten in der Oberpfalz mit 593. Insgesamt waren 58,1 Prozent der verkauften Grundstücke kleiner als ein Hektar. Nur 3,5 Prozent hatten eine Fläche von mindestens fünf Hektar.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu bayern landwirtschaft Verkauf