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Aktuelles

Fast 5,5 Millionen Euro für Ausbau zweier Kreisstraßen im Oberallgäu

today3. September 2026

Hintergrund
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Der Landkreis Oberallgäu erhält vom Freistaat Bayern rund 5,5 Millionen Euro für den Ausbau der Kreisstraßen OA 6 und OA 32. An der OA 6 entsteht unter anderem ein neuer Geh- und Radweg, während die OA 32 verbreitert und durch den Umbau unübersichtlicher Stellen sicherer werden soll. Die beiden Projekte kosten zusammen rund 10,1 Millionen Euro.

Symbolbild: Straßenbauarbeiten/ Foto: Pixabay

Der Landkreis Oberallgäu bekommt vom Freistaat Bayern eine kräftige Finanzspritze für den Ausbau zweier wichtiger Kreisstraßen. Insgesamt fließen rund 5,5 Millionen Euro Fördermittel in die OA 6 und OA 32. Beide Projekte sollen vor allem die Verkehrssicherheit verbessern.

An der OA 6 zwischen der Sulzberger Steige und der Wiessäge wird die Straße auf rund 770 Metern ausgebaut und auf mindestens sechs Meter verbreitert. Die Strecke wird täglich von etwa 4.700 Fahrzeugen genutzt. Künftig soll es außerorts erstmals einen 2,50 Meter breiten Geh- und Radweg geben. Auch innerorts wird die Situation für Radfahrer verbessert. Zusätzlich werden zwei Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut und zwei Querungshilfen eingerichtet. Die Gesamtkosten liegen bei rund 3,76 Millionen Euro, davon übernimmt der Freistaat etwa 1,83 Millionen Euro.

Auch die OA 32 zwischen Binzen und Legau wird grundlegend verbessert. Die derzeit teilweise nur fünf Meter breite Straße weist enge Kurven und unübersichtliche Stellen auf. Deshalb gilt dort teilweise sogar Tempo 30. Auf einer Länge von 2,7 Kilometern wird die Straße auf sechs Meter verbreitert, der Straßenaufbau erneuert und die Linienführung verbessert. Die Kosten liegen bei rund 6,35 Millionen Euro. Davon trägt der Freistaat rund 3,65 Millionen Euro.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter spricht bei beiden Maßnahmen von einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit. Insgesamt stellt der Freistaat Bayern jährlich rund 250 Millionen Euro für den Ausbau und die Verbesserung kommunaler Straßeninfrastruktur bereit.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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