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Aktuelles

Japankäfer am Bodensee entdeckt – Quarantänezone geplant

today1. September 2026

Hintergrund
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Der invasive Japankäfer ist mehrfach östlich von Lindau entdeckt worden. Deshalb soll ab Freitag eine Quarantänezone eingerichtet werden, in der unter anderem besondere Regeln für Landwirtschaft und Fahrzeuge gelten. Bei einer Infoveranstaltung am Mittwoch in Weißensberg wird erklärt, was Bewohner und Landwirte beachten müssen.

Symbolbild: Japankäfer/ Foto: Pixabay

Der Japankäfer ist mehrfach in Gemeindeteilen östlich von Lindau nachgewiesen worden. Um eine weitere Ausbreitung des invasiven Schädlings zu verhindern, soll rund um die betroffenen Gebiete eine Quarantänezone eingerichtet werden. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft will diese ab Freitag offiziell ausweisen.

Der etwa einen Zentimeter große Japankäfer schimmert grün-metallisch und kann mehr als 400 Pflanzenarten befallen. Dazu gehören unter anderem Obstbäume, Mais, Gemüse und Zierpflanzen. Weil der Käfer in Deutschland kaum natürliche Feinde hat, kann er sich stark vermehren und erhebliche Schäden in Landwirtschaft und Gartenbau verursachen.

Entdeckt wurden die Käfer in diesem Jahr in speziellen Pheromonfallen. Die Landesanstalt hat daraufhin weitere Fallen aufgestellt und zusätzliche Kontrollen durchgeführt, um die Verbreitung des Schädlings zu bestimmen.

Besondere Regeln für die Landwirtschaft

In der geplanten Quarantänezone sollen besondere Vorschriften gelten. Unter anderem müssen Fahrzeuge und landwirtschaftliche Maschinen gründlich von anhaftender Erde befreit werden, damit keine Käfer oder Larven in andere Gebiete verschleppt werden.

Welche konkreten Maßnahmen gelten und worauf Anwohnerinnen und Anwohner achten müssen, soll bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch in Weißensberg im Landkreis Lindau erklärt werden. Ziel der Quarantänezone ist es, die weitere Ausbreitung des Japankäfers über die betroffene Region hinaus zu verhindern.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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