AD
play_arrow

keyboard_arrow_right

Listeners:

Top-Hörer:

skip_previous skip_next
00:00 00:00
playlist_play chevron_left
volume_up
  • play_arrow

    AllgäuHIT

  • cover play_arrow

    AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

Politik

Offener Brief an Söder: Alpenverein fordert mehr Geld für Hütten und Wege

today27. August 2026

Hintergrund
share close
AD

Der Deutsche Alpenverein (DAV) fordert die Bayerische Staatsregierung in einem offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder zu mehr Unterstützung für die alpine Infrastruktur auf. Angesichts von Hitze, Trockenheit und Starkregen verlangt der Verband vor allem eine verlässliche Finanzierung, um Hütten und Wege besser an die Folgen des Klimawandels anzupassen.

Herrliches Wetter am Samstag in den Allgäuer Hochalpen, wie hier bei Oberstdorf / Foto: Thomas Häuslinger

Konkret schlägt der DAV einen Notfallfonds von rund einer Million Euro pro Jahr vor. Damit sollen unter anderem Hütten wassersparend umgebaut und zusätzliche Speicherkapazitäten geschaffen werden. Nach Angaben des Alpenvereins könnten mit dem Geld jährlich etwa zwei Hütten entsprechend angepasst werden.

Wie dringend der Handlungsbedarf ist, zeigt laut DAV der Sommer 2026. Auf mehreren Hütten, darunter dem Watzmannhaus, Kärlingerhaus, der Blaueishütte und den Brunnenkopfhäusern, wurde das Wasser knapp. Gleichzeitig sorgen Muren und Steinschläge für zusätzliche Probleme bei der Instandhaltung der alpinen Infrastruktur.

„Wir müssen unsere Hütten dringend wassersparend umbauen, bevor das Wasser ausgeht und wir schließen müssen“, sagt Ernst Schick, DAV-Vizepräsident für Hütten und Wege.

Neben der finanziellen Unterstützung fordert der DAV von der Staatsregierung auch mehr natürlichen Klimaschutz. Dazu zählen der Schutz von Mooren und Wäldern sowie die Renaturierung alpiner Gewässer. Außerdem soll die Erreichbarkeit der Bergregionen mit öffentlichen Verkehrsmitteln gesichert und der Klimaschutz konsequenter vorangetrieben werden.

Mit seinem offenen Brief will der Alpenverein nach eigenen Angaben deutlich machen, dass die Berge zunehmend als Frühwarnsystem für die Folgen des Klimawandels wirken und die notwendige Anpassung der Infrastruktur langfristig abgesichert werden muss.

AD

Geschrieben von: Leon Dauter

Rate it
AD
AD
AD
AD