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„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
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Bei einem Antrittsbesuch hat sich der neue DB-Konzernbevollmächtigte für Bayern, Christoph Kraller, ein Bild von wichtigen Bahnflächen und Projekten in Lindau gemacht. Im Mittelpunkt standen unter anderem der Inselbahnhof, Lindau-Reutin und das Gleisdreieck.

Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons und Norman Dietrich von den Garten- und Tiefbaubetrieben Lindau besichtigte Kraller zentrale Bereiche rund um den Bahnknoten Lindau. Dabei ging es sowohl um aktuelle Herausforderungen als auch um mögliche Chancen für die weitere Stadtentwicklung.
Besonderen Handlungsbedarf sieht die Stadt beim denkmalgeschützten Inselbahnhof. Das Gebäude befindet sich laut Stadtverwaltung zunehmend in einem schlechten baulichen Zustand. Ein inzwischen angebrachtes Schutzgerüst macht die Situation sichtbar. Oberbürgermeisterin Alfons forderte deshalb von der Deutschen Bahn, hier tätig zu werden.
Auch geplante Infrastrukturmaßnahmen waren Thema des Austauschs. Dazu gehören unter anderem die Erschließung des Gleisdreiecks, die Beseitigung des Bahnübergangs am Lotzbeckweg sowie die weitere Entwicklung rund um den Bahnhof Lindau-Reutin und den Berliner Platz.
Für die Stadt spielt dabei auch die Belastung der Anwohner eine wichtige Rolle. Informationen über bevorstehende Baumaßnahmen sollen deshalb künftig möglichst frühzeitig und verlässlich kommuniziert werden.
Gleichzeitig wollen Stadt und Deutsche Bahn ihre Zusammenarbeit künftig verbindlicher gestalten. Vereinbart wurde ein regelmäßiger Austausch auf Leitungsebene, der alle drei Monate stattfinden soll. Zusätzlich soll ein festes Kernteam von Stadt und Bahn eingerichtet werden, das sich laufend mit den Themen rund um den Bahnknoten Lindau beschäftigt.
Ziel ist es, anstehende Maßnahmen besser aufeinander abzustimmen, Probleme frühzeitig zu erkennen und gleichzeitig die städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten der Bahnflächen im Stadtgebiet gemeinsam zu betrachten.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu DB Lindau zusammenarbeit