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Aktuelles

Hebammensymposium in Memmingen: Moderne Geburtshilfe im Fokus

today29. Juli 2026

Hintergrund
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Rund 100 Fachkräfte haben beim zweiten Hebammensymposium am Klinikum Memmingen über aktuelle Entwicklungen in der Geburtshilfe diskutiert. Im Mittelpunkt standen eine sichere und zugleich möglichst natürliche Geburtsbegleitung sowie die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche.

Sprach beim Hebammensymposium am Klinikum Memmingen vor rund 100 Interessierten: Dr. Maximilian Hütter, leitender Oberarzt der Frauenklinik und Leiter der Sektion Geburtshilfe und Perinatalmedizin. Fotos: Eva Maria Häfele/Pressestelle Klinikum Memmingen

Organisator Dr. Maximilian Hütter, leitender Oberarzt der Frauenklinik und Leiter der Sektion Geburtshilfe und Perinatalmedizin, betonte, dass moderne Geburtshilfe heute eine Balance zwischen medizinischer Sicherheit und einer interventionsarmen Geburt erfordere. Entscheidend sei dabei das Zusammenspiel von Frauenklinik, Anästhesie und Kinderklinik.

Ein wichtiger Baustein ist laut dem Klinikum das sogenannte präpartale Gespräch. In der vorgeburtlichen Sprechstunde können werdende Eltern ihre Fragen direkt mit dem Kreißsaalteam besprechen. Das Angebot werde sehr gut angenommen, erklärte die leitende Hebamme Stephanie Frick.

Ein besonders bewegender Programmpunkt beschäftigte sich mit der palliativen Geburt. Wenn bereits während der Schwangerschaft eine lebensbegrenzende Erkrankung des Kindes festgestellt wird, begleitet das Klinikum betroffene Familien individuell. Vorgestellt wurde außerdem ein neues Nachsorgeangebot für verwaiste Eltern, das sie nach dem Verlust ihres Kindes unterstützen soll.

Weitere Vorträge widmeten sich der Versorgung von Neugeborenen. Kinderarzt Dr. Ralf Pallacks erläuterte Warnsignale, mit denen sich schwerwiegende Erkrankungen bei Säuglingen frühzeitig erkennen lassen. Außerdem informierten Fachkräfte über die vorgeburtliche Gewinnung von Kolostrum – der ersten Muttermilch. Diese kann bei vorhersehbaren Startschwierigkeiten nach der Geburt eingesetzt werden und unterstützt das Neugeborene unter anderem durch wichtige Immunstoffe und Nährstoffe.

Mit dem Symposium setzte das Klinikum Memmingen erneut auf den fachübergreifenden Austausch, um die Geburtshilfe weiterzuentwickeln und Familien bestmöglich zu begleiten.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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