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Wirtschaft

Über 800 Energieberatungen im Unterallgäu: Kampagne „Check-Dein-Haus“ zieht positive Bilanz

today29. Juli 2026

Hintergrund
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Wie kann der Umstieg auf erneuerbare Energien beim Heizen gelingen? Lohnt sich eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach? Antworten auf diese und weitere Fragen haben Bürgerinnen und Bürger im Unterallgäu im Rahmen der Kampagne „Check-Dein-Haus“ erhalten. Nach fünf Jahren zieht der Landkreis nun eine positive Bilanz.

Energieberater Peter Andreas-Tschiesche (links) gab im Rahmen der Aktion „Check-Dein-Haus“ auch Robert Miller (rechts), Gemeinderat in Salgen, wertvolle Tipps, wie er seiner Energieverbrauch dauerhaft senken kann. Foto: Veronika Leiner/eza!

Insgesamt wurden mehr als 800 individuelle Energieberatungen vor Ort durchgeführt. Zusätzlich nahmen rund 450 Menschen an fünf Infoabenden zu den Themen Sanierung, Heizung und Förderung teil. Die Kampagne wurde 2022 von der Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt Unterallgäu gemeinsam mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale gestartet.

Dafür wurde der Landkreis in fünf Gebiete aufgeteilt. Jedes Jahr standen Beratungen in einem anderen Bereich auf dem Programm. Mit zuletzt 89 Beratungen in den Verwaltungsgemeinschaften Babenhausen, Kirchheim und Pfaffenhausen ist die Aktion nun abgeschlossen.

Landrat Alex Eder bezeichnete „Check-Dein-Haus“ als großen Erfolg. Die Aktion habe wichtige Impulse für den Klimaschutz gesetzt und Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern gezeigt, wie sie ihre Immobilien zukunftsfähig machen können.

Besonders gefragt waren die Themen Heizung und Photovoltaik. Viele Eigentümer informierten sich über Alternativen zu Öl- und Gasheizungen sowie über die Möglichkeiten von Wärmepumpen. Auch bei Solaranlagen gab es viele Fragen – etwa zur Erweiterung bestehender Anlagen oder zur richtigen Größe für den späteren Einsatz von Elektroautos oder Wärmepumpen.

Nach Angaben der Verantwortlichen zeigt das große Interesse, dass der Bedarf an unabhängiger Energieberatung weiterhin hoch ist. Als nächster Schritt sollen nun auch Wohnungseigentümergemeinschaften mit speziellen Beratungsangeboten unterstützt werden.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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