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Aktuelles

Niedrige Wasserstände im Ostallgäu: Landratsamt ruft zum Wassersparen auf

today22. Juli 2026

Hintergrund
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Die Trockenheit der vergangenen Wochen wirkt sich zunehmend auf die Gewässer im Ostallgäu aus. Viele Bäche und Flüsse führen derzeit deutlich weniger Wasser. Das Landratsamt Ostallgäu bittet deshalb Bürgerinnen und Bürger, möglichst auf Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern wie Bächen, Flüssen oder Seen zu verzichten.

Wasser in einem Glas | Foto: pixabay.com

Die niedrigen Wasserstände setzen die Gewässer und ihre Bewohner unter Druck. Bei geringeren Wassermengen erwärmen sich die Gewässer schneller, gleichzeitig sinkt der Sauerstoffgehalt. Besonders Fische, Kleinstlebewesen und Pflanzen können dadurch beeinträchtigt werden. Jede zusätzliche Entnahme verschärft die Situation.

Die angespannte Lage zeigt sich auch an den Messstellen im Landkreis. An der Füssener Ach, dem Lech, der Wertach, der Gennach und der Lobach wird die Abflussmenge derzeit als niedrig oder sehr niedrig eingestuft.

Zwar ist eine Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern in bestimmten Fällen grundsätzlich möglich, allerdings gelten klare Grenzen. Im Rahmen des sogenannten Gemeingebrauchs darf Wasser beispielsweise nur in kleinen Mengen mit einfachen Handgefäßen wie einer Gießkanne entnommen werden. Entnahmen mit Schläuchen oder Pumpen sind grundsätzlich nicht erlaubt.

Auch für Eigentümer und Anlieger von Gewässergrundstücken gilt: Die Wasserführung darf nicht wesentlich verringert oder der Wasserhaushalt beeinträchtigt werden. Bei anhaltender Trockenheit und Niedrigwasser soll auf Entnahmen vollständig verzichtet werden.

Die Trinkwasserversorgung im Ostallgäu ist aktuell weiterhin gesichert. Das Landratsamt weist jedoch darauf hin, dass die jüngsten Niederschläge keine Garantie für eine langfristige Entspannung der Lage sind und ruft dazu auf, weiterhin bewusst und sparsam mit Wasser umzugehen.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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