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Neue Gewitter drohen im Allgäu: Der Deutsche Wetterdienst warnt auch heute (16.07.2026) wieder vor schweren Gewittern mit Starkregen, Hagel und Orkanböen. Am Mittwoch hatte eine Superzelle am Bodensee für umgestürzte Bäume und Feuerwehreinsätze gesorgt. Im restlichen Allgäu blieb es dagegen weitgehend ruhig.

Nach den heftigen Unwettern am Bodensee warnt der Deutsche Wetterdienst auch heute wieder vor möglichen schweren Gewittern im Allgäu. Am Donnerstag (16.07.2026) können demnach lokal erneut Starkregen, schwerer Hagel und Orkanböen auftreten. Die Gewitter könnten bis in die Nacht hinein anhalten.
Wie schnell aus einem sommerlichen Tag ein Ausnahmezustand werden kann, zeigte sich bereits am Mittwochnachmittag am Bodensee. Eine kräftige Superzelle zog über die Region hinweg und sorgte vor allem in Friedrichshafen und den angrenzenden Gemeinden für heftige Schäden.
Innerhalb weniger Minuten wurde es dunkel, anschließend fegten Orkanböen über die Seegemeinden hinweg und große Regenmengen gingen nieder. Die Feuerwehren in Friedrichshafen, Eriskirch, Langenargen und Kressbronn waren im Dauereinsatz. Vor allem umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste sorgten für zahlreiche Einsätze.
Allein in Friedrichshafen mussten die Einsatzkräfte an zwölf Stellen ausrücken – unter anderem an der B31-Auffahrt Friedrichshafen-Ost, in der Zeppelinstraße, der Ravensburger Straße und der Paulinenstraße. Außerdem lief in einem Keller Wasser ein, das von der Feuerwehr abgepumpt werden musste.
Besonders betroffen war Langenargen: Dort stürzte ein Baum in der Schlossallee um und versperrte den Zugang zu den Festspielen. Auch weitere Bäume fielen im Gemeindegebiet um, einer lag direkt neben den Bahngleisen. Der Zugverkehr zwischen Friedrichshafen und Lindau war deshalb zeitweise nur mit reduzierter Geschwindigkeit möglich.
Im restlichen Allgäu blieb es am Mittwochabend dagegen weitgehend ruhig. Zwar gab es auch hier teils kräftige Gewitter und Regenschauer, größere Schäden oder vergleichbare Unwettereinsätze wie am Bodensee wurden aber nicht gemeldet.
Der Deutsche Wetterdienst mahnt deshalb auch heute zur Vorsicht: Gerade bei Gewittern können sich die Bedingungen innerhalb kurzer Zeit deutlich verschärfen. Neben Starkregen und Hagel sind erneut schwere Sturmböen möglich.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
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