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Aktuelles

Gewitter bleiben glimpflich: Zug bei Lindau nach Zusammenstoß mit Baum beschädigt

today16. Juli 2026

Hintergrund
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Die angekündigten Unwetter sind im Allgäu weitgehend glimpflich verlaufen. Bei Oberreitnau bei Lindau prallte ein EuroCity gegen einen umgestürzten Baum auf den Gleisen. Verletzt wurde niemand, die Bahnstrecke war nur kurz gesperrt und der Zug konnte nach einer Kontrolle seine Fahrt fortsetzen.

Regen/ Symbolbild/ Foto: Pixabay

Die schweren Gewitter, vor denen der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch (15.07.2026) für das Allgäu gewarnt hatte, sind weitgehend glimpflich verlaufen. Bis in den späten Abend galt eine Unwetterwarnung vor örtlich heftigem Starkregen, großem Hagel und schweren Sturmböen. Größere Einsätze blieben jedoch aus.

Wie ein Sprecher der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West auf Nachfrage von AllgäuHIT mitteilte, blieb die Lage am Abend insgesamt ruhig. Lediglich im Landkreis Lindau sowie im Bereich Oberstaufen stürzten durch das Gewitter mehrere Bäume um.

Zug stößt bei Oberreitnau gegen umgestürzten Baum

Zu einem Zwischenfall kam es auf der Bahnstrecke zwischen Lindau und München. Nach Angaben der Bundespolizei Kempten prallte der EuroCity 190 der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bei Oberreitnau gegen einen kleinen Baum, der auf die Gleise gestürzt war.

Durch den Zusammenstoß wurden laut Bundespolizei einige Kabel am Zug beschädigt. Der Zug blieb jedoch fahrbereit und konnte bis zum Lindauer Bahnhof weiterfahren. Dort untersuchte ein Notfallmanager der Deutschen Bahn den Schaden, der nach ersten Schätzungen unter 10.000 Euro liegt. Die Feuerwehr Lindau entfernte den Baum beziehungsweise Ast vom Zug.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Bahnstrecke kurzzeitig gesperrt

Die Bahnstrecke zwischen Lindau und München war laut Bundespolizei von 18:20 Uhr bis 18:42 Uhr vorübergehend gesperrt. Nach der Kontrolle im Bahnhof setzte der Zug seine Fahrt in Richtung München fort.

Insgesamt blieb das Allgäu trotz der Unwetterwarnungen von größeren Schäden oder schwerwiegenden Einsätzen verschont.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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