AD
play_arrow

keyboard_arrow_right

Listeners:

Top-Hörer:

skip_previous skip_next
00:00 00:00
playlist_play chevron_left
volume_up
  • play_arrow

    AllgäuHIT

  • cover play_arrow

    AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

Aktuelles

Großrazzia in Schwaben: Zoll bestätigt Einsatz auch auf Klinikbaustelle in Memmingenus

today24. Juni 2026

Hintergrund
share close
AD

Bei einer Großrazzia gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung hat der Zoll auch die Baustelle des neuen Klinikums in Memmingen durchsucht. Das bestätigte das Hauptzollamt Augsburg gegenüber der „Allgäuer Zeitung“.

Hintergrund sind Ermittlungen gegen acht Beschuldigte wegen des Verdachts einer Schleuser- und Betrugsstruktur in der Baubranche. Der Schaden für die Sozialversicherung soll bei rund 23 Millionen Euro liegen. Vier Personen wurden vorläufig festgenommen, zudem wurde Bargeld sichergestellt.

Symbolbild: Polizei/ Foto: Pixabay

Bei einer großangelegten Razzia gegen Schwarzarbeit und mutmaßliche illegale Beschäftigung sind am Dienstag auch Ermittler auf der Baustelle des neuen Klinikums Memmingen im Einsatz gewesen. Das bestätigte das Hauptzollamt Augsburg gegenüber der „Allgäuer Zeitung“.

Insgesamt waren rund 370 Einsatzkräfte in Bayern und Baden-Württemberg unterwegs. Durchsucht wurden zahlreiche Baustellen, Firmenräume und Wohnungen. Im Zentrum steht ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Augsburg gegen acht Beschuldigte.

Nach bisherigen Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass eine gut organisierte Täterstruktur Arbeitnehmer aus Drittstaaten illegal nach Deutschland gebracht und anschließend ohne korrekte Anmeldung bei der Sozialversicherung auf Baustellen eingesetzt haben soll.

Auch die Baustelle in Memmingen war Teil der Maßnahmen. Dort wurden Beschäftigte zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt und Unterlagen gesichert. Die Stadt Memmingen als Träger des Klinikums bezeichnete die Vorwürfe als schwerwiegend und kündigte Unterstützung der Ermittlungen an.

Der geschätzte Schaden für die Sozialversicherung beläuft sich auf rund 23 Millionen Euro. Zudem stellten die Ermittler rund 250.000 Euro Bargeld sicher. Vier Personen wurden vorläufig festgenommen, mehrere Fahrzeuge gepfändet.

Die Ermittlungen und die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauern weiter an.

AD

Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

Rate it
AD
AD
AD
AD