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Ravensburger steigt mit 60 Prozent bei Steiff ein und übernimmt damit die Mehrheit am bekannten Teddybär-Hersteller. Beide Traditionsmarken aus der Spielwarenbranche wollen ihre Kräfte bündeln: Ravensburger erweitert sein Sortiment um Produkte für jüngere Kinder, Steiff erhofft sich neue Wachstumsmöglichkeiten. Branchenbeobachter sehen hinter dem Deal sowohl eine emotionale Markenbotschaft als auch eine klare strategische Entscheidung.

Der Spielehersteller Ravensburger übernimmt die Mehrheit an der Steiff-Gruppe und wird damit künftig eng mit dem traditionsreichen Teddybär-Hersteller aus Giengen an der Brenz verbunden. Nach Angaben der Unternehmen hält Ravensburger nun 60 Prozent der Anteile.
Beide Marken gehören seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Namen der deutschen Spielwarenbranche: Steiff steht für hochwertige Plüschtiere mit dem „Knopf im Ohr“, Ravensburger für Puzzles, Bücher und Gesellschaftsspiele.
Mit dem Einstieg erweitert Ravensburger sein Geschäft gezielt um Produkte für die frühkindliche Zielgruppe. Steiff wiederum soll von der internationalen Reichweite und Vertriebsstruktur des neuen Mehrheitseigners profitieren.
Die Unternehmen betonen eine strategische Partnerschaft mit gemeinsamen Werten wie Qualität und Markenstärke. Branchenbeobachter sehen neben der emotionalen Darstellung vor allem eine klare industrielle Logik hinter dem Zusammenschluss.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Ravensburger spiele Steiff zusammenarbeit