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Demografie im Allgäu und Schwaben im Fokus: Geburtenrückgang in Bayern erreicht 2025 neuen Höchststand beim Sterbeüberschuss

today16. Juni 2026

Hintergrund
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Im Allgäu und ganz Schwaben spiegelt sich der bayernweite Trend eines deutlichen Geburtenrückgangs wider. 2025 wurden in Bayern rund 110.564 Kinder geboren – etwa drei Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig blieb die Zahl der Sterbefälle auf hohem Niveau, was zu einem Rekord-Sterbeüberschuss von 33.505 Menschen führte. Insgesamt geht die natürliche Bevölkerungsentwicklung im Freistaat damit weiter zurück.

Symbolbild/ Säugling – Baby/ Foto: Pixabay

Im Allgäu, das zum Regierungsbezirk Schwaben gehört, zeigt sich die demografische Entwicklung besonders deutlich: Auch hier spiegeln sich die landesweiten Trends eines rückläufigen Geburtenniveaus und eines wachsenden Sterbeüberschusses wider. Bayernweit erreicht diese Entwicklung im Jahr 2025 einen historischen Höchststand seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

In ganz Bayern wurden im Jahr 2025 insgesamt 110.564 Kinder lebend geboren. Das sind rund 3.800 weniger als im Vorjahr und entspricht einem Rückgang von gut drei Prozent. Gleichzeitig blieb die Zahl der Sterbefälle mit 144.069 nahezu unverändert auf dem Niveau von 2024. Daraus ergibt sich ein Sterbefallüberschuss von 33.505 Menschen – der höchste Wert seit 1945.

Auch im Regierungsbezirk Schwaben, zu dem das Allgäu gehört, setzt sich der Trend fort: Die Geburtenzahlen gingen 2025 um 2,8 Prozent zurück, während die Sterbefälle leicht rückläufig waren. Insgesamt bleibt die natürliche Bevölkerungsentwicklung jedoch deutlich negativ.

Bayernweit zeigt sich ein langfristiger Trend: Nach steigenden Geburtenzahlen zwischen 2011 und 2021 ist seitdem ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten. Gleichzeitig stagnieren die Sterbefälle auf hohem Niveau.

Besonders betroffen sind nahezu alle Regionen im Freistaat. Zwar gibt es einzelne Landkreise mit Geburtenzuwächsen, insgesamt überwiegen jedoch deutliche Rückgänge in den meisten kreisfreien Städten und Landkreisen.

Der Sterbefallüberschuss betrifft sämtliche Regierungsbezirke. Einzige Ausnahmen mit einem Geburtenüberschuss sind einzelne Großstädte wie München sowie kleinere Regionen mit positiver Wanderungsbilanz.

Die Statistik zeigt damit eine klare Entwicklung: Die Bevölkerung in Bayern schrumpft ohne Zuwanderung leicht – trotz weiterhin hoher Attraktivität einzelner Regionen wie dem Allgäu als Lebens- und Tourismusstandort.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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