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Schwerstkranke Kinder und ihre Familien in der Region Bodensee-Oberschwaben erhalten Unterstützung durch das mobile Kinderpalliativteam PalliKJUR. Das Projekt arbeitet eng mit der Kinderklinik am St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg, der Oberschwabenklinik und der Uniklinik Ulm zusammen.

Auf das Angebot aufmerksam machen möchte die Stiftung Valentina. Mit Videos aus dem Ravensburger St. Elisabethen-Klinikum, die über soziale Medien veröffentlicht werden, informiert Stiftungsrat Kurt Peter über die Arbeit des Kinderpalliativteams und die Situation betroffener Familien.
Die Stiftung entstand aus einem persönlichen Schicksal: Kurt und Renate Peter aus Wangen verloren im Jahr 2016 ihre Tochter Valentina nach einer schweren Krebserkrankung. Seitdem engagiert sich die Familie für die Unterstützung krebs- und leukämiekranker Kinder sowie für die Verbesserung der Palliativversorgung in der Region.
Das bislang größte Projekt der Stiftung ist die Unterstützung von PalliKJUR. Das Team begleitet schwerstkranke Kinder und Jugendliche zwischen Freiburg und München in ihrer häuslichen Umgebung. Ziel ist es, den jungen Patienten möglichst viel Zeit im vertrauten Familienkreis zu ermöglichen. Neben der medizinischen Versorgung werden auch Eltern und Geschwister betreut.
Der Chefarzt der Kinderklinik am St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg, PD Dr. Andreas Artlich, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit. Die Kinderklinik versorgt Patienten aus den Landkreisen Ravensburg, Bodenseekreis, Sigmaringen und Biberach. Für besonders schwere Krankheitsverläufe und die Begleitung am Lebensende sei das spezialisierte Angebot von PalliKJUR eine wichtige Ergänzung.
Das Team besteht aus speziell ausgebildeten Kinderärzten und Kinderkrankenpflegern. Es koordiniert die Versorgung gemeinsam mit Pflegediensten, niedergelassenen Ärzten sowie Hospizdiensten und ist rund um die Uhr erreichbar. Bei Bedarf besuchen die Fachkräfte die Kinder direkt zu Hause.
Durch die Kooperation zwischen der Stiftung Valentina, der Uniklinik Ulm und der Oberschwabenklinik soll die palliative Versorgung von Kindern und Jugendlichen in der Region langfristig gesichert und weiter gestärkt werden.
Geschrieben von: Leon Dauter