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Die LEW hat am Kraftwerk Fluhmühle bei Legau den ersten von zwei Grundablässen erneuert und investiert dafür insgesamt rund 1,6 Millionen Euro. Die Anlage ist wichtig für den Hochwasserschutz, da sie große Wassermengen kontrolliert ableiten kann. Der zweite Bauabschnitt soll ab Juli starten und bis 2027 abgeschlossen sein.

Die Lechwerke (LEW) haben am Kraftwerk Fluhmühle an der Iller den ersten von zwei Grundablässen erneuert. Damit wird eine zentrale Funktion der Stauanlage für den Hochwasserschutz in der Region langfristig nach aktuellen technischen Standards gesichert. Insgesamt investiert das Unternehmen rund 1,6 Millionen Euro in die Modernisierung.
Grundablässe spielen eine wichtige Rolle im Hochwasserschutz: Sie ermöglichen es, große Wassermengen kontrolliert abzuleiten. Am Standort Fluhmühle kann jeder der beiden Ablässe bis zu 330 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abführen – das entspricht dem Zweifachen des jährlichen Wasserverbrauchs einer vierköpfigen Familie in nur einer Sekunde.
„Der neue Grundablass trägt dazu bei, dass das Kraftwerk Fluhmühle seine Aufgaben entlang der Iller auch künftig zuverlässig erfüllen kann“, erklärt Thomas Engelhart, Projektleiter bei der LEW Wasserkraft. „Das ist ein wichtiger Beitrag für den Hochwasserschutz und den sicheren Betrieb der Wasserkraft in der Region.“
Der Einbau des rund 13 Tonnen schweren Bauteils war technisch anspruchsvoll. Es musste mit einem Spezialkran millimetergenau eingesetzt werden. Dabei entschied sich die LEW bewusst für eine Lösung, die Eingriffe in die Natur minimiert und den Flussraum schont.
Auch der zweite Grundablass soll modernisiert werden: Die Arbeiten beginnen voraussichtlich im Juli und sollen bis März 2027 abgeschlossen sein. Über mögliche Einschränkungen will die LEW rechtzeitig informieren.
Mit dem Projekt stärkt die LEW den langfristig sicheren Betrieb ihrer Wasserkraftanlagen an der Iller und leistet zugleich einen Beitrag zur regionalen Energieversorgung und zum Hochwasserschutz.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Hochwasserschutz Kraftwerk Region