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Im Lauben-Prozess hat der 39-jährige Angeklagte vor dem Landgericht Memmingen erneut Stellung genommen. Ihm wird vorgeworfen, seine Lebensgefährtin im Unterallgäu getötet zu haben. Bereits zu Prozessbeginn hatte er ein Geständnis abgelegt. Nun äußerte er sich erneut zu Fragen der Nebenklage und sprach über sein Motiv sowie sein persönliches Umfeld.

Im sogenannten „Laubener Mordprozess“ hat sich der 39-jährige Angeklagte vor dem Landgericht Memmingen erneut zu den Vorwürfen geäußert. Ihm wird vorgeworfen, seine Lebensgefährtin in Lauben im Unterallgäu getötet zu haben.
Nach Angaben des Gerichts wurde am gestrigen Verhandlungstag zunächst ein Ermittlungsbeamter der Kriminalpolizei vernommen. Anschließend beantwortete der Angeklagte schriftlich gestellte Fragen der Nebenklage. Die Sitzung endete bereits am Mittag (21.05.2026) und soll heute (22.05.2026) um 09.00 Uhr fortgesetzt werden.
In seiner erneuten Einlassung äußerte sich der Mann auch zu seinem Motiv und seiner persönlichen Situation. Er sprach davon, „eine schöne, heile Welt“ mit Familie und stabilem Leben gewollt zu haben, was jedoch immer wieder gescheitert sei. Zudem räumte er ein, sein Leben gegenüber anderen teilweise geschönt oder falsche Angaben gemacht zu haben.
Der Angeklagte hatte bereits zu Prozessbeginn ein Geständnis abgelegt und eingeräumt, seine Partnerin im Streit mit einem Hundekissen erstickt zu haben. Die Nebenklage strebt eine Verurteilung wegen Mordes an, während die Verteidigung die Darstellung der Tat weiter einordnet. Der Prozess wird fortgesetzt.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Landgericht Lauben Memmingen Prozess