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Aktuelles

Frauen starten erstmals bei der Vierschanzentournee – Wintersport erlebt historische Erweiterung

today8. Mai 2026

Hintergrund
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Zum Jubiläum der traditionsreichen Vierschanzentournee wird der Wettbewerb erstmals auch für Skispringerinnen ausgetragen. Damit öffnet sich eines der bekanntesten Events im internationalen Wintersport für Frauen und erweitert sein bisher reines Männerformat.

Der Tourneeauftakt in Oberstdorf ist gesichert. Foto: Vierschanzentournee

Die Premiere der Vierschanzentournee der Frauen ist für die kommende Saison vorgesehen. Geplant sind Wettbewerbe an den bekannten Austragungsorten Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. Der Auftakt soll Ende Dezember in Oberstdorf stattfinden.

Mit der neuen Wettbewerbsserie reagiert der internationale Skiverband FIS auf die seit Jahren bestehende Forderung nach gleichwertigen Wettkampfmöglichkeiten im Skispringen. Ziel ist es, die Frauenwettbewerbe enger an die bestehende Tournee der Männer anzubinden und die Sichtbarkeit des Sports insgesamt zu erhöhen.

Ein wichtiger Schritt für die Umsetzung war die technische Weiterentwicklung einzelner Schanzenstandorte, insbesondere in Innsbruck, wo durch neue Beleuchtungssysteme künftig flexiblere Wettkampfzeiten möglich sind. Dadurch lassen sich die Termine der Frauen besser in den bestehenden Tourneeplan integrieren.

Geplant ist, die Springen der Frauen jeweils in Verbindung mit den Qualifikationswettbewerben der Männer durchzuführen. So sollen beide Wettbewerbe organisatorisch und zeitlich miteinander verbunden werden.

Vertreter des Skiverbandes sprechen von einer bedeutenden Weiterentwicklung für den Sport. Auch aus Athletinnenkreisen wurde die Entscheidung über längere Zeit gefordert und nun als wichtiger Schritt für die Gleichstellung im Skispringen eingeordnet.

Mit der Einführung der Frauen-Tournee erweitert sich eines der traditionsreichsten Wintersport-Events erstmals in seiner Geschichte und setzt ein Zeichen für die weitere Entwicklung des Skispringens auf internationaler Ebene.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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