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Sport

EV Füssen verpflichtet Stürmer-Talent Martin Kaaz fest vom ESV Kaufbeuren

today8. Mai 2026

Hintergrund
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Er hat bereits in der letzten Spielzeit in die Oberliga rein geschnuppert und war für den EVF in 25 Spielen aktiv. Nun wird der 19 Jahre alte Martin Kaaz fest für den Eissportverein spielen, er wechselt vom ESV Kaufbeuren nach Füssen. Der Stürmer muss sich nicht groß anpassen und weiß bereits auf was es ankommt. Das gilt aber auch umgekehrt, denn Martin konnte den Verein mit seinem Einsatz und seiner Einstellung zum Spiel voll überzeugen.

© EVF

Martin Kaaz durchlief hochklassig die Nachwuchsteams des ESVK bis zur U20-Mannschaft in der DNL. Hier war er drittbester Scorer hinter Farcas und Nikitins, ehe er zur letzten Saison die Chance bekam, per Förderlizenz beim EVF erste Schritte in der Oberliga zu machen. Hier erzielte er auch seinen ersten Treffer im Seniorenbereich. Doch auch für Kaufbeuren war der Angreifer aktiv. Sechs Partien absolvierte er in der DEL2, dabei gelang ihm eine Torvorlage.

EVF-Vorstand Jörg Noack: „Dass Martin Kaaz zur kommenden Saison fest zum EV Füssen wechselt freut mich sehr. Er hat im letzten Jahr schon gezeigt, was er uns geben kann – vor allem mit seiner schlittschuhläuferischen Qualität und seinem Speed. Martin hat uns auch in Unterzahl geholfen und Spiele mitentschieden, weil er bereit ist, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Wir haben ihm im vergangenen Jahr bewusst Eiszeit und Vertrauen gegeben – umso schöner ist, dass er diesen Weg jetzt mit uns konsequent weitergeht und fest nach Füssen kommt.“

Im Gespräch mit Martin Kaaz

Du hast den EV Füssen in der vergangenen Saison durch deine Förderlizenz schon kennengelernt. Was hat bei dir den Ausschlag gegeben, jetzt fest diesen Schritt an den Kobelhang zu gehen?

„Ich habe mich für Füssen entschieden, weil ich hier schon in der vergangenen Saison einen sehr guten Eindruck bekommen habe. Daniel ist ein sehr guter Trainer, der viel mit jungen Spielern arbeitet und einem die Möglichkeit gibt, sich weiterzuentwickeln. Dazu kommt, dass das Team sehr familiär ist und ich mich von Anfang an gut aufgenommen gefühlt habe.“

Was war für dich der größte Unterschied zwischen U20-DNL und Oberliga – und an welcher Stelle hast du gemerkt, dass du dich anpassen musst?

„Der größte Unterschied zwischen U20-DNL und Oberliga war für mich, dass die Spieler in der Oberliga viel smarter agieren und körperlich deutlich stärker sind. Man hat weniger Zeit, muss schneller Entscheidungen treffen und in den Zweikämpfen stabiler sein. Genau da muss ich mich weiter anpassen, vor allem körperlich, damit ich noch stabiler auf dem Eis werde.“

Welche Rolle möchtest du in der kommenden Saison im Team einnehmen – auf dem Eis und in der Kabine?

„Ich möchte ganz klar die Arbeiterrolle einnehmen. Ich will jemand sein, auf den sich die Mannschaft verlassen kann, der viel läuft, hart arbeitet und auch die unangenehmen Aufgaben übernimmt. Auf dem Eis möchte ich über Einsatz, Zweikampfstärke und Laufbereitschaft kommen. In der Kabine will ich mich gut einbringen, mich weiterentwickeln und meinen Teil dazu beitragen, dass wir als Team eng zusammenstehen.“

Wenn du am Ende der Saison zurückblickst: Was müsste passiert sein, damit du sagst, es war für dich persönlich ein erfolgreiches Jahr?

„Für mich wäre es ein erfolgreiches Jahr, wenn ich merke, dass ich mich eishockeytechnisch und auch menschlich weiterentwickelt habe. Ich möchte in meinem Spiel Schritte nach vorne machen, körperlich stabiler werden und mich besser an das Niveau der Oberliga anpassen. Gleichzeitig ist es mir wichtig, auch als Person zu wachsen und aus der Saison viel mitzunehmen.“

Der EVF steht oft für Kampf, Entwicklung und Zusammenhalt. Welche dieser Eigenschaften passt am besten zu dir – und warum?

„Am besten passt zu mir der Kampf. Ich will auf dem Eis alles reinhauen, für das Team arbeiten und auch in Situationen da sein, die vielleicht nicht immer schön aussehen, aber wichtig sind. Kampf bedeutet für mich, Schüsse zu blocken, den Körper zu Ende zu spielen, viel zu laufen und nie aufzugeben. Genau darüber möchte ich mich definieren.“

Wo siehst du die Mannschaft und was willst du persönlich dazu beitragen, dass es genau dorthin geht?

„Ich sehe bei uns eine Mannschaft, gegen die keiner gerne spielen will. Wir wollen unangenehm sein, viel arbeiten und läuferisch stark auftreten. Wenn jeder seine Rolle annimmt und für den anderen mitarbeitet, können wir als Team sehr eklig zu bespielen sein. Ich persönlich möchte dazu beitragen, indem ich Schüsse blocke, den Körper zu Ende spiele, für das Team laufe und in jeder Situation alles gebe.“

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Geschrieben von: Leon Dauter

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