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Nach der groß angelegten Drogenrazzia Ende März im Allgäu gibt es nun neue Entwicklungen: Insgesamt neun Tatverdächtige sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

Bereits am 26. März hatten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer konzertierten Aktion 31 Objekte in mehreren Regionen durchsucht – darunter im Allgäu, in Memmingen und Kaufbeuren sowie in Baden-Württemberg und Oberbayern. Hintergrund ist ein umfangreiches Ermittlungsverfahren wegen bandenmäßigen Drogenhandels.
Im Fokus steht eine mutmaßliche Tätergruppe aus dem Allgäu. Sie soll über längere Zeit hinweg kilogrammweise Kokain, Amphetamin, Ketamin und Marihuana aus dem In- und Ausland beschafft und vor allem in der Region verkauft haben.
Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler große Mengen an Drogen sicher – darunter rund neun Kilogramm Amphetamin, sieben Kilogramm Ketamin und mehrere weitere Substanzen. Zudem wurden Waffen, darunter eine scharfe Pistole und sogar Kriegswaffen, sowie zahlreiche Datenträger gefunden.
Zunächst waren sechs Haftbefehle vollstreckt und weitere Tatverdächtige vorläufig festgenommen worden. Inzwischen haben die zuständigen Gerichte gegen alle Beschuldigten Haftbefehl erlassen. Ein Haftbefehl wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren. Vor allem die Auswertung sichergestellter Datenträger und Spuren erfolgt länderübergreifend unter Leitung der Staatsanwaltschaft Memmingen.
Geschrieben von: Leon Dauter
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