Listeners:
Top-Hörer:
AllgäuHIT
play_arrow
AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
Nach dem Tod eines Jungen (7) am Samstag auf einem Fußballplatz im bayerischen Erlangen diskutieren auch die Allgäuer Vereine die Sicherheit der eigenen Fußballtore. Der kleine Kicker namens Anton war im Umfeld eines Herren-Landesligaspiels von einem Tor erschlagen worden. Noch ist nicht klar, wie das Unglück im Detail abgelaufen ist. Die Polizei ermittelt.

Fest steht nur, bevor die Landesliga-Partie des FSV Erlangen-Bruck begonnen hatte, war das Fußballtor aus noch unbekannten Gründen auf den Siebenjährigen gestürzt. Lebensgefährlich verletzt wurde der Junge in ein Krankenhaus gebracht, dort verstarb er wenig später. Die Polizei hat unterdessen ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, um zu klären, was genau zum Tod des Jungen geführt hat. Ein Sprecher sagte, dass Zeugen befragt würden, auch müsse geklärt werden, wie viele Personen rund um das Tor im Einsatz waren und was genau dort gemacht haben.
Die Allgäuer Vereine beschäftigt der Vorfall ebenso. Schon am Wochenende gab es Gespräche zwischen Vereinen und am Montagmorgen entsprechende Handlungsempfehlungen einzelner Vereine an ihre Jugendtrainer, die Torsicherheit nochmals in den Fokus zu nehmen. Dabei ist noch unklar, wie das Tor umkippen konnte. Die meisten heutigen Fußballtore werden nicht mehr mit Erdhaken gesichert, sondern haben eine Kippsicherung. Hier ist in die hintere Stange am Boden meist Sand eingefüllt, der das Tor beschwert und gegen umkippen sichert.
Der Bayerische Fußballverband hat die Jugendspiele am Wochenende im betroffenen Kreis abgesetzt. „Wir sind alle tief erschüttert und fassungslos. Uns fehlen die Worte.“, heißt es von Seiten des BFV. Es sei allerdings aktuell nicht klar, ob das Kind als Zuschauer oder als Spieler am Platz war.
Der Verein äußert sich in sozialen Medien so:
Ein tragischer und unfassbarer Vorfall lässt die FSV-Familie tief trauern.
Ein Siebenjähriger FSV-Spieler erlag nach einem Unfall im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.Der ganze Verein befindet sich in tiefer Trauer und unsere Gedanken sind bei seiner Familie.
Ruhe in Frieden.
Geschrieben von: Redaktion
Allgäu bayern bfv erlangen erschlagen fussball junge Sicherheit sport Tor Tore unglück