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Die Stadt Kempten versucht trotz steigender Kosten, die Beiträge für Eltern in städtischen Kindertagesstätten stabil zu halten. Insgesamt bietet die Kommune rund 3.300 Plätze in Kindergärten, Krippen und Horten an – die jährlichen Kosten dafür liegen bei rund 34 Millionen Euro. Dennoch stehen weiterhin etwa 100 Kinder auf der Warteliste.

Ein Drittel der Eltern wird direkt von der Stadt unterstützt, die restlichen Kosten tragen sie selbst. Besonders problematisch ist die Situation bei freien Trägern: Hier kann die Stadt die Höhe der Beiträge nicht direkt beeinflussen, da die Träger eigenverantwortlich über ihre Gebühren entscheiden.
Hauptursache für die steigenden Kosten sind die stark gestiegenen Personalkosten, der Fachkräftemangel und Investitionen in sanierungsbedürftige Gebäude. Ab 2026 will der Freistaat Bayern mit einem höheren Qualitätsbonus die Finanzierung entlasten, ab 2028 sollen bis zu 80 Prozent der Betriebskosten übernommen werden. Trotzdem bleibt die Stabilität der Elternbeiträge bei privaten Trägern unsicher.
So bleibt für Kempten und die Familien eine große Herausforderung: Trotz umfassender Förderungen und staatlicher Zuschüsse müssen die Einrichtungen wirtschaftlich arbeiten und gleichzeitig die Betreuung von Kindern sicherstellen.
Geschrieben von: Leon Dauter