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Beim bevorstehenden Wechsel von Winter- auf Sommerreifen gibt es einige Dinge zu beachten. Der ADAC Südbayern klärt auf, was Autofahrer im Blick haben sollten und warum es sich lohnt, sich rechtzeitig um einen Werkstatttermin zu kümmern.

Die steigenden Temperaturen kündigen den Frühling an und damit auch den idealen Zeitpunkt für den Wechsel von Winter- auf Sommerreifen. Auch wenn die bekannte Faustformel „Von O bis O“ die Osterzeit als perfekten Wechseltermin suggeriert, sollten Autofahrer unbedingt die Wettervorhersage im Blick behalten. Erst wenn das Thermometer mehrere Tage in Folge zweistellige Plusgrade anzeigt und kein Schnee oder Frost mehr prognostiziert wird, ist der Wechsel auf Reifen mit Sommerprofil sicher. Und lohnt sich auch. Denn die weichere Gummimischung der Winterreifen ist nicht für den Einsatz bei höheren Temperaturen gedacht. Wer dennoch mit Winterreifen im Sommer unterwegs ist, riskiert nicht nur einen deutlich höheren Verschleiß, sondern nimmt auch schlechtere Fahreigenschaften und längere Bremswege in Kauf.
Rechtzeitig Werkstatttermin vereinbaren
Damit der Start in den Frühling reibungslos funktioniert, sollten sich Autofahrer zeitnah um einen Termin für den Reifenwechsel kümmern, da sowohl im Reifenhandel als auch in den Werkstätten rund um Ostern Hochkonjunktur herrscht. Personen mit ein wenig technischer Grundkenntnis und einer entsprechenden technischen Ausstattung zuhause können den Räderwechsel auch selbst vornehmen. Wichtig hierbei: Bevor die Sommerräder montiert werden, sollten sowohl die Reifen selbst, aber auch die Felgen auf Beschädigungen untersucht werden. Gibt es hier keine Auffälligkeiten steht als nächstes die Überprüfung der Profiltiefe an. Für Sommerreifen schreibt der Gesetzgeber eine Mindesttiefe von 1,6 Millimeter vor. Der ADAC empfiehlt allerdings eine Mindestprofiltiefe von drei Millimeter, damit die Reifen wirklich noch genug Haftung und damit Sicherheit bei Trockenheit und Nässe bieten. Auch das Alter der Pneus ist sicherheitsrelevant. Dieses lässt sich durch einen Blick auf die DOT-Nummer überprüfen. Die vierstellige Ziffernfolge auf der Flanke gibt an, in welcher Kalenderwoche und in welchem Jahr der Reifen produziert wurde (beispielsweise zeigt die Kombination 3524, dass der Reifen in der 35. Kalenderwoche des Jahres 2024 hergestellt wurde). Nach spätestens sechs bis sieben Jahren ist die Kautschuk-Mischung ausgehärtet und bietet nicht mehr den vollen Grip.
Sparsamkeit kann zum Risiko werden
Sind die bisherigen Sommerreifen nicht mehr einsatztauglich, muss Ersatz her. Auch wenn die Preise für Reifen in den Jahren spürbar gestiegen sind, lohnt es sich nicht, hier zu sparen. Schließlich sind die Reifen die einzige Verbindung zwischen Fahrzeug und Straße und der Griff zu vermeintlichen Schnäppchen kann unter Umständen gefährlich sein. Wer auf der Suche nach passenden Sommerreifen für sein Fahrzeug ist, erhält beispielsweise im aktuellen ADAC Reifentest eine Orientierung. Auch das Personal im Reifenfachhandel hilft bei der Auswahl der idealen Pneu
Geschrieben von: Leon Dauter
ADAC Allgäu Reifenwechsel sommer