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Reiselust statt Alltagsfrust: Norwegen vom Expeditionsschiff aus entdecken

today27. Februar 2026

Hintergrund
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Diesmal ging es bei „Reiselust statt Alltagsfrust“ nicht in den Liegestuhl, sondern mitten hinein ins echte Expeditionsgefühl. Wir haben mit unserem Partner In Via Reisebüro in Burgberg nämlich über den Unterschied zwischen einer klassischen Kreuzfahrt und einer echten Expeditionskreuzfahrt gesprochen. Das Ziel: der Winter im hohen Norden, in Norwegen, genauer gesagt Nordnorwegen. Uwe Schönfeld vom In Via Reisebüro in Burgberg war bei uns im Studio zu Gast.

Polarlichter Symbolbild, Pixabay (Noel_Bauza)

Uwe, was ist denn der Unterschied zwischen einer klassischen Kreuzfahrt und einer Expeditionskreuzfahrt?

Uwe Schönfeld: „Grundsätzlich sind bei Expeditionskreuzfahrten die Schiffe um einiges kleiner als normale Kreuzfahrtschiffe. Sie reisen also mit viel weniger Gästen. Je nach Region, wo es hingehen soll, gibt es auch Beschränkungen bei der maximalen Passagieranzahl. Zusätzlich hat man an Bord eines Expeditionsschiffes viele Lektoren, viel Fachpersonal oder auch Experten wie Ornithologen oder Geologen, die einem über die Region, über die besuchten Orte und so weiter viel mehr Informationen geben können, die auch wissenschaftlich fundiert sind und nicht nur Altbekanntes daherreden.

Da die Expeditionskreuzfahrtschiffe kleiner sind, können auch Ziele erreicht werden, an die ein großes Kreuzfahrtschiff nicht kommt. Also kann man viel abgelegenere und extremere Orte erreichen, wie beispielsweise Nordnorwegen. Und da denken wir gleich an die wunderschönen Polarlichter. Wann kann man die denn am besten sehen?

Uwe Schönfeld: „Die Nordlichter oder auch Polarlichter sind ein Phänomen, das man logischerweise nur dann sehen kann, wenn es dunkel ist. Zusätzlich gibt es auch Saisonzeiten. Aktuell spricht man eher davon, dass noch der März, vielleicht auch noch Anfang April, recht gut sind dafür. Aber dann geht es natürlich auch wieder Ende des Jahres los damit, dass man gute Möglichkeiten hat, Nordlichter zu beobachten. Da ist natürlich Norwegen prädestiniert dafür, wenn man es mit einer Kreuzfahrt verbinden will.

⁠Was kann man noch alles erleben, außer Nordlichter zu sehen?

Uwe Schönfeld: „Wer zum Beispiel lieber tagsüber draußen etwas unternimmt, kann wunderschöne Schneeschuhwanderungen machen oder Kajaktouren unternehmen, auch bei arktischen Bedingungen. Seeadler beobachten ist ebenfalls eine Option, genau wie eine nordische Sauna auf einem Floß mit Tauchbecken im arktischen Wasser – alles wunderschön.

⁠Wie teuer ist denn so eine Expeditionskreuzfahrt?

Uwe Schönfeld: „Expeditionskreuzfahrten sind teurer als eine „normale“ Kreuzfahrt, ja. Aber das hat zum einen mit der maximalen Passagieranzahl zu tun und zum anderen damit, dass natürlich viele Experten zusätzlich an Bord sind, ein großes Expeditionsteam, viele Helfer, die die Expeditionen vorbereiten. Das kostet natürlich alles auch sein Geld, aber es ist definitiv auch sein Geld wert.

Ist so eine Expeditionskreuzfahrt für jung und alt etwas?

Uwe Schönfeld: „Geeignet für Jung und Alt auf jeden Fall. Eine gewisse körperliche Fitness sollte vorhanden sein, weil die Ausflüge oder Anlandungen an vielen Stellen mit den Zodiacs stattfinden. Da sollte man natürlich auf dem Meer ein- und aussteigen können. Und wer da etwas Schwierigkeiten hat, für den ist es an manchen Stellen eben nicht möglich, an Land zu gehen.

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Geschrieben von: Redaktion

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