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In St. Anton am Arlberg ist ein 18-jähriger Freerider beim Skifahren abseits der Pisten tödlich verunglückt. Er stürzte kopfvoran im Tiefschnee und konnte sich nicht selbst befreien. Nach der Bergung durch Skiguides und den Notarzthubschrauber Gallus 3 wurde der Jugendliche ins Krankenhaus nach Zams gebracht, wo er verstarb.

Am Dienstagvormittag kam es in St. Anton am Arlberg zu einem tragischen Unfall: Ein 18-jähriger Skifahrer ist beim Freeriden abseits der Pisten tödlich verunglückt. Der junge Mann war mit zwei Freunden unterwegs und mit der erforderlichen Notfallausrüstung ausgestattet.
Laut Polizei kam der 18-Jährige als Letzter einer Dreiergruppe in einer Rinne im Tiefschnee kopfvoran zu Sturz. Er blieb im Pulverschnee stecken und konnte sich nicht selbst befreien. Sein vor ihm fahrender Freund bemerkte den Sturz zunächst nicht, stoppte einige hundert Meter weiter und versuchte, ihn telefonisch zu erreichen. Schließlich setzte er das Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) ein, um den Freund zu lokalisieren.
Ein zufällig vorbeikommender Skiguide wurde auf die Situation aufmerksam und verständigte einen weiteren Skiguide oberhalb der Sturzstelle. Gemeinsam gelang es, den Verunglückten auszugraben. Der Notarzthubschrauber Gallus 3 barg den 18-Jährigen mittels Tau und brachte ihn ins Krankenhaus nach Zams. Trotz aller Rettungsmaßnahmen verstarb der junge Skifahrer noch dort.
Die Behörden betonen die Gefahren des Freeridens abseits der gesicherten Pisten, auch bei vorhandener Notfallausrüstung, und untersuchen den Unfall weiterhin.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Polizei Skiunfall tod Unfall vorarlberg